NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 31. Oktober 2011

Spruchmagie - die Worte der Macht


Worte haben Macht. Man kann damit schöpferisch wirken, bewahren, erhalten, traktieren, schädigen und sogar vernichten. Doch wie weit kann diese Macht gehen? Können diese, schon für sich wirkungsvollen, Worte, geladen mit feinstofflichen Energien, noch mehr Kraft entfalten?
Ja, und ob! Das können sie! Doch nicht zu voreilig... erst einmal soll geklärt werden, was das Ganze eigentlich ist und wie es funktioniert:
Spruchmagie ist eine Form der Verbalmagie. Zu dieser gehören auch noch Beschwörungsformeln, Lautmagie, sowie, in Überschneidung, rituelle Musik. Der spruchmagische Zauber bindet feinstoffliche Energien durch Wille und Konzentration an Worte, die im richtigen Zusammenspiel, Kraft freisetzen, beliebig beeinflussen oder wandeln können. Kombiniert mit Imagination, Gnosis, sowie weiterer Zuführung feinstofflicher Energie, kann die Wirkung des Zaubers noch verstärkt werden. Doch woher kommt die Spruchmagie eigentlich?
Die Ursprünge der schriftlich fassbaren Spruchmagie sind im alten Babylonien und Ägypten zu finden. Es handelt sich also um einenj hauptsächlich orientalischen Einfluss, der sich nach Europa verbreitete. Davon unabhängig kennt man jedoch auch davon unabhängige eigene europäische Entwicklungen zu finden. Auch die mesoamerikanischen Völker kannten und beherrschten Zaubersprüche und sind damit in Amerika einer der Ursprünge.


Freitag, 28. Oktober 2011

Meldung: Samhain/Holles Abend/Dia de los Muertos

Am Abend des 31. Oktober bzw. 1. November, je nach Tradition, ist Samhain!

Lasst uns das neue Jahr und die dunkle, kalte Jahreszeit feiern! Die Tore zur Anderswelt sind geöffnet! An diesem Abend könnt ihr auf eure Ahnen und so manche Gottheit treffen.
Nicht nur die Kelten, sondern auch die Germanen begingen diese Nacht zum 1. November als Vetrnottablot/Winternacht/Holles Abend (Holle = Hel). Ebenso die mesoamerikanischen Völker feiern diesen Tag als den „dia de los Muertos“, den Tag der Toten.

Mehr Informationen findet ihr zum Beispiel im Heidenkinder Blog.

Nachtrag vom 31.10.2011:
Große Teile Mitteldeutschlands waren ganz Samhain über bis zum nächsten Tag in dichten Nebel gehüllt. Wie bereits erwähnt, besagt die keltische Mythologie, dass durch sie eine Verbindung zur Anderswelt entsteht (durch Portale, die in der Magie Astralportale genannt werden).

Montag, 24. Oktober 2011

Dämonen und Schattenwesen


Dämonen... wer hat noch nicht von ihnen gehört? Gar schreckliche, bösartige Kreaturen sollen es sein. Doch ist das wirklich so? Und woher kommen sie überhaupt?
Jede Kultur der Erde berichtet relativ unabhängig voneinander von dämonischen Wesenheiten verschiedenster Art (zum Beispiel vom Oni in Japan – siehe Bild). Doch erstaunlicherweise wird nicht über alle von ihnen Negatives berichtet. Es gibt sogar Wesen unter ihnen, die gar nicht so destruktiv ausgerichtet sind und zum Beispiel gegen Opfergaben ihre Dienste als Schutzwesen anbieten. Ein Beispiel dafür wäre die ägyptische gnomartige Gottheit Bes, die für ihre dämonische Herkunft bekannt war (ansonsten wurden dort hauptsächlich lichte Wesenheiten verehrt) und vor allem zum Schutze von Heim und Familie angerufen wurde. Religionsethnologisch betrachtet kann Dämonen auch grundsätzlich keine genaue Gesinnung zugeordnet werden, wie es das Christentum so gerne tut (und zudem verfälschend alles als Dämon bezeichnet, was nicht ihrem eigenen “Gott” untersteht). Sie können verschiedenste Gestalten haben und annehmen und sind somit keine Ordnung von Geistwesen, die man allein an ihrer äußeren Form erkennen könnte. Wie kann man sie also definieren?
Dämonen sind Geistwesen, deren Seele zum größten Teil aus dunklen und schweren feinstofflichen Energien (altägyptisch: emen) besteht. Diese verhindern, dass diese Wesen in höhere Ebenen der Anderswelt gelangen können, da sie damit einfach zu schwer und träge sind. Umso größer der Anteil dunkler, schwerer feinstofflicher Teilchen in der Seele ist, desto weiter unten muss das Wesen in den Ebenen der Unterwelt verweilen.


Mittwoch, 19. Oktober 2011

Phänomene: Visionen – die Schau entrückter Dinge


Schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte wird immer wieder von Visionen einzelner Personen berichtet. Dabei eröffnen sich mehrere Fragen die es zu klären gilt: Was sind Visionen, wie kommen sie zustande und wie werden sie erlebt?
Das Wort Vision kommt vom lateinischen Wort “videre”, was soviel, wie sehen oder schauen heißt. Doch mit einer Vision ist meist nicht das herkömmliche Sehen gemeint, sondern das Sehen von fernen, nicht diesseitigen, zukünftigen oder vergangenen Ereignissen auf besondere Art und Weise. Es ist ein bildhaftes, subjektives Erleben von andersweltlichen oder entrückten diesseitigen Dingen. In manchen Fällen kommen auch noch Höreindrücke dazu. Der Schauende wird von dem was er sieht geradezu magisch angezogen. Dabei kann die Zeit langsamer oder schneller als gewöhnlich vergehen. Visionen können in verschiedenen Formen auftreten: Als spontan auftretende Erscheinung, als besonders klarer und realer Traum, als bewusst herbeigeführte Vision und als Traum oder Erscheinung in extremen körperlichen Notsituationen (zum Beispiel schwerer Schmerz, Fieber, Vergiftung und eintretender Tod).

Montag, 17. Oktober 2011

Drachen und Riesenschlangen


Drachen sind Wesen, die die Menschen der gesamten Erde schon seit frühesten Zeiten beschäftigen: Die Einen im positiven Sinne, andere sahen sie als vernichtenswerte Bedrohung. Ihre Bedeutung bezeugen die ältesten noch erhaltenen (und wiederentdeckten) künstlerischen Darstellungen ab dem vierten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Doch was genau sind Drachen?
Drachen sind große reptilienartige Raubtiere in verschiedensten körperlichen Ausprägungen (von lang und schlangenhaft bis kurz und echsenhaft) mit vier Gliedmaßen, die auch geflügelt, gehörnt und mehrköpfig sein können. Künstlerisch wurden die Vergleiche aus dem Lebensumfeld der Autoren vieler Schriften über Drachen aus Unkenntnis (besonders im christlichen Mittelalter) oft wörtlich umgesetzt. Ihnen wird nachgesagt besondere Kräfte zu besitzen (zum Beispiel Feuer zu speihen und der Magie kundig zu sein). Auch ihre Körperteile und Säfte sollen Kräfte verleihen und Krankheiten heilen, was nach magisch-energetischen Lehren möglich wäre (zum Beispiel Sympathiemagie, Blutmagie). Drachen existieren als Geistwesen in vielen Teilen der Anderswelt und können sich praktisch jedem Lebensraum anpassen. Ob es sie auch in entlegenen Gebieten oder unterirdischen Höhlensystemen in grobstofflicher Form geben könnte bleibt ungewiss. Auffällig sind weiterhin Ähnlichkeiten zu einigen Dinosaurierarten, was eine mögliche Verwandtschaft oder sogar Übereinstimmung zur Frage stellt. Dafür spricht auch das Vorkommen von Drachen in zahlreichen Schöpfungsmythen. In vielen Kulturen ist eine Unterscheidung zwischen Riesenschlangen und Drachen nicht gegeben. Jedoch nehmen diese ähnliche Positionen und Funktionen ein.

Freitag, 14. Oktober 2011

Phänomene: Omen – gewöhnliche Anzeichen oder Nachrichten aus der Anderswelt?

Omen... dieses Wort erscheint wohl erstmal dem ein oder anderen Leser als Inbegriff des Aberglaubens (was nichts weiter ist, als ein von Christen geschaffener Diffamierungsbegriff für Andersgläubige). Doch es steckt sehr viel mehr dahinter, als man vermuten mag... Es handelt sich hierbei nicht einfach um eine Überempfindlichkeit auf Reize oder schlichten Verfolgungswahn. Gerade die Betroffenen können das sehr gut bezeugen. Oft handelt es sich bei ihnen um Personen, die vorher nie vergleichbare Phänomene erlebt oder gar geglaubt haben und wohl auch nicht als leichtgläubig gelten. Was sind nun Omen, wenn keine pure Einbildung?
Das Wort Omen stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Vorzeichen und bezog sich bei den Römern vor allem auf ihre beliebteste Art der Omendeutung, die Vogelschau (bei der der Flug von Vögeln interpretiert wird). Omen und deren Deutung sind jedoch keine Erfindung der Römer, sondern weltweit verbreitet und wahrscheinlich fast so alt, wie die Menschheit selbst. Denn gerade am Verhalten von Tieren lässt sich eine Menge ablesen (wie zum Beispiel Wetterentwicklung und Naturkatastrophen). Vorzeichen können auf verschiedenste Arten auftreten: In Form von ungewöhnlichen Tierverhalten, Naturerscheinungen (an besonderen Zeitpunkten und Orten), Zahlen-, Wort oder Symbolerscheinungen (die oft auch wiederkehrend sind), Missbildungen bei Kindern und Tieren, scheinbar ohne Ursache auftretende Verletzungen, Narben oder Beeinträchtigungen, sowie besondere Zeichen bei der magischen Disziplin der Divination (zum Beispiel Teesatzlesen, Kartenlegen, Eingeweidelesen, etc.). Doch was hat das nun alles zu bedeuten?

Dienstag, 11. Oktober 2011

Was ist Magie?

Magie ist die Kunst, Fähigkeit und Macht mit Hilfe besonderer Techniken und/oder veränderter Bewusstseinszustände Feinstoffe (auch Magis genannt) wahrzunehmen, zu bewegen, in verschiedensten Formen zu kontrollieren, zu wandeln und mit deren Hilfe sogar grobstoffliche Dinge zu beeinflussen. Es ist im Grunde einfach eine gezielte Ausnutzung und Anwendung von verschiedensten Naturgesetzen und Kräften, wovon einige noch nicht offiziell wissenschaftlich anerkannt sind, jedoch in allen Kulturen der Erde in historischen religiös-magischen Kontexten erwähnt werden (zum Beispiel als Chi, Prana, Mana). Diese Feinstoffe bestehen aus so winzigen Teilchen, dass diese die groben Gitter fester Materie durchdringen können und reflektieren so wenig Licht, dass sie den meisten Menschen als unsichtbar erscheinen. Ebendiese Eigenschaften und die daraus resultierenden für die Wissenschaft im Verborgenen ablaufenden Kontakte und Interaktionen mit der Umwelt (mitsamt deren mysteriös erscheinenden Auswirkungen) sind einer der Hauptgründe, warum die Existenz derartiger Stoffe trotz zahlreicher wissenschaftlicher Nachweise (zum Beispiel durch Karl von Reichenbach) immer wieder in Zweifel gezogen wurden.
Doch wie funktioniert das nun im Detail?

Montag, 10. Oktober 2011

Anderswelten und jenseitige Lande

Die Anderswelt ist in der inselkeltischen Mythologie eine parellele, lokal die sichtbare Welt überschneidende, verborgene feinstoffliche Welt, in der die Geistwesen und Götter leben und in die auch die Diesseitigen unter bestimmten Bedingungen treten können. Sie ist zumeist unsichtbar und doch überall vorhanden. Ihre Portale bilden sich manchmal spontan in Nebeln oder Regenbögen. Andere Tore zur Anderswelt sind beständiger, doch keineswegs jedem Menschen zu jeder Zeit zugänglich: Sie zeigen sich in Bergen, Hügeln und spiegelnden Flächen, die jedoch nicht mit dem grobstofflichen Körper durchschritten werden können. Auch kann Trank und extatischer Tanz die Seelen in die Anderswelt führen oder sogar die Götter und Geister selbst. Derartige Schilderungen finden sich zum Beispiel in der Étaín-Sage, in der die Königin Étaín durch den Elfenfürsten Midir von Bri Leith entführt wird. Sogar der Tod ist aus der Sicht der Kelten kein Verlust oder Scheitern, sondern eine Reise, ein neues Leben in der Anderswelt.