NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 22. August 2012

Ritual: Das Glück der Lakshmi

In diesem Augenblick, da diese Zeilen durch meine Finger in diesen Text einfließen bin ich tief erfüllt von Glück. Dieses Glück möchte ich auch mit euch, meinen Lesern, teilen und euch vermitteln, wie ich dazu kam... 
Es handelt sich dabei um ein Ritual, das ich selbst auf meine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten habe. Jeder möge es, falls erforderlich so abwandeln und verändern, sodass es exakt zu euch passe. Ich fühle mich natürlich überaus geehrt, wenn jemand es genauso übernimmt, wie ich es getan habe. Ich persönlich sehe das Wiederholen einer großartigen Sache als eine besondere Ehre und Ehrerbietung an den/die Schöpfer dessen an, was sicherlich etwas kopimistisch anmuten mag. So möchte ich auch all den Göttern, Kräften und Tieren (,zu denen ja auch die Menschen gehören, ) danken, die mich zur Arbeit mit Sri Lakshmi, der indischen Göttin aller schönen Dinge und des Glückes selbst, inspiriert haben.
Doch zuerst ein paar Worte zu der Göttin, der dieses Ritual und meine Worte gewidmet sind:
Sicherlich kennt ein jeder Leser das englische Wort für Glück, "luck", das sich vom Namen Lakshmi ableitet. Daraus lässt sich schnell das Wesen der Königlichen erkennen: Wo sie ist, da ist das Glück. Nicht umsonst ist sie eine der berühmtesten und meistgeschätzten hinduistischen Göttinnen und wird bis heute weltweit, insbesondere von allen indischen Kasten, verehrt. Ab etwa 400 nach unserer Zeitrechnung wird sie als Frau Vishnus dargestellt, dem sie, wie allen ihren Verehrern Schönheit, Wohlstand, Freude, Fruchtbarkeit und königliche Macht verleiht. An den Veränderungen in Götterbeziehungen im Laufe der Zeit erkennt man eine lebendige, aktive Spiritualität, die dem religiösen Bild der Abrahamiten völlig widerspricht.
Als glückbringende Fruchtbarkeitsgöttin ist Sri Lakshmi auch die Schützerin der Pflanzen und kann deren Wachstum und Schönheit fördern. Die ihr zugeordnete heilige Pflanze ist der Lotos, die Pflanze geistiger und körperlicher Reinheit. Doch auch als tierlieb erweist sich die Göttin, der die Elefanten und Eulen zugeordnet sind.

Sonntag, 12. August 2012

Ritual: Kampf gegen Apep

Und wieder gibt es Neues auf NebelALLraunen zum Thema Altes Wissen. Diesmal wird es etwas epischer und vor allem praktischer als sonst: Es soll jedem Leser ermöglicht werden den Sonnengott Ra rituell bei seinem Kampf gegen die weltbedrohende Riesenschlange Apep/Apophis zu unterstützen, die ihm Nacht für Nacht auf seiner Unterweltreise auflauert.
Doch zuvor gibt es einige weiterführende Informationen zu den Schlangen im alten Ägypten:
Bei den alten Kemetern (Eigenbezeichnung der Ägypter) waren Schlangen generell keine negativen Wesen. Sie sind ein Inbegriff für Weisheit und Seelenstärke und haben die Macht sowohl Leben zu geben, als auch zu nehmen. Die Pharonen trugen die Uräusschlange als magischen Talisman des Schlangengottes Uto und als Inbegriff ihrer wissenden Macht auf dem Haupt. Diese Bekrönungsfigur trägt gleich zwei magische Zahlen in sich, denn ihr Schwanz bildet eine Achterschleife (für Unendlichkeit, die Zyklen der Welt), während ihr Kopf sich vorne zu einer 9 umwirft. Neun steht nicht nur für Natürlichkeit, Wissen und Erkenntnis, ja die Schlange selbst, sondern sie ist auch die Zahl der Pesdjet, der sogenannten hohen Götterneunheit, die ebenfalls in Form von Schlangen erscheinen kann. Bei den Pesdjet handelt es sich um die altägyptischen Schöpfungsgötter Atum (das lebenbringende Licht), Schu (Luft), Tefnut (das Feuer der Wahrheit), Geb (Erde), Nut (Himmel), Osiris (Wasser und die Unterwelt Duat), Isis (Liebe), Nephthys (Geburt und Tod) und Seth (Wüste, Krieg und Chaos). Gemeinsam mit dem höchsten Sonnengott Atum-Re, erscheint auch oft die sich um ihn windende Urschlangengöttin Shesez Unwarshaquel Shekinesh, die selbst eine der sogenannten Sternenahnen, Anu'kai, ist. Der Windgott Amun, der sich ebenfalls oft mit Re verbindet, ist selbiger extraterrestischer Herkunft und erscheint gelegentlich als Urschlangengott Kematef. Shesez und Kematef bilden ein Götterpaar, das jedoch sexuell auch weit über diese Verbindung hinaus legitim und voneinander wissend, in einer Art polyamorösen Netzwerk, aktiv ist. Eine weitere schlangengestaltige Göttin des Landes Kemet war die fruchtbare Thermutis, die ihren Verehrern reiche Ernten bringt. Als Wächter der Totenseelen und der Wege und Pforten des Landes Duat tritt Nehebkau auf, der fähig ist die vertreuten Seelenteile wieder zu vereinen und verirrte Geister zu führen. Seine zwei Köpfe sind das Ka (= die wissende Hoheseele) und das Ba ( = die helle Seele) , die in ihm eins werden.