NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Dienstag, 29. Januar 2013

Sprechende Bilder: Der alte Dichterstand



Nicht zu jeder Zeit war der Beruf (oder heutzutage eher die unbezahlte Berufung) des Dichters derart unbeliebt und verkannt... Kaum jemand interessiert sich heute noch für Lyrik; schon gar nicht in eher ungebildeten Kreisen. Woran das liegt? Es liegt am großen Vergessen, das sich breit gemacht hat! Denn die ursprüngliche Bedeutung dieses Berufes ist den Meisten gänzlich unbekannt:  
Es ging dabei weniger darum Menschen zu unterhalten, sondern die Götter anzulocken und derart zu begeistern, dass sie bleiben und die eigene Sippe, den eigenen Stamm, das eigene Reich dauerhaft unterstützen. Das war keine so leichte Aufgabe, wie man denken mag, denn auch andere Stämme und soziale Gruppierungen, hier das Nachbardorf, dort das verfeindete Nachbarkönigreich, buhlten zeitgleich um dieselben Götter!
Demnach hatten die Poeten, denen das große Kunststück gelang, nicht nur die siegreiche Gruppierung voller Reichtum hinter sich, sondern auch eine Menge Ruhm und Ehre. Manche dieser so entstandenen Werke wurde im Laufe der Jahrtausende sogar der menschgemachte Charakter aberkannt, da so etwas nicht mehr für möglich gehalten wurde. So soll der indische Schöpfer- und Schriftgott Brahma beispielsweise die heiligen Veden verkündet haben. Diese voreisenzeitlichen dichterischen Werke extrem präziser mündlicher Überlieferung sind Sammlungen vieler Meister der unterschiedlichsten Künste in Kombination mit der Lyrik, die erst mehr als 2000 Jahre später verschriftlich worden sind. Trotz alledem sind sie durch spezielle, extrem aufwendige, Merkverfahren von Lehrer zu Schüler lautgetreu weitergegeben worden (, also sogenannte "tape recordings" aus der nomadischen Voreisenzeit). 
Das magisch interessanteste Veda ist das Atharvaveda, das auch Zauberveda genannt wird und Sammlungen von poetisch formulierten Zaubersprüchen enthält. Eine lyrische Ausformulierung erscheint vor allem sinnig, um gewisse energetische Geflechte zu erzeugen, ja Worte zu weben, die voller Energie stecken.

Ähnlich dem magischen Poeten als Rufer und Binder der Götter, also demnach als Beschwörungspriester, gibt es auch weitere magisch-künstlerische Berufsgruppen, die in der Entstehung alter paganer Hochkulturen eine große Rolle gespielt haben: Dazu gehören zum Beispiel Musiker und spezielle Kunsthandwerker der kultischen Bereiche.
Der Dichter ist zudem eng verbunden und meist identisch mit der Person des Wagenlenkers in frühen Schlachten, aus dem sich später der Barde entwickelte. Der Wagenlenker ist dabei stets der Zeuge heldenhafter und epischer Ereignisse von Helden und Göttern, die in seinen Lobliedern besungen werden, um zu ehren, wem Ehre gebührt.

Montag, 14. Januar 2013

Lord Shiva


Göttertrinitäten sind keine Seltenheit in pagenen Kulturen. Neben der mesopotamischen Götterdreifaltigkeit Anu-Enlil-Enki, gibt es im alten Orient auch noch Weitere... Eine davon ist die hinduistische Trimurti (Sanskrit für "Dreigestalt"), bestehend aus Brahma, Vishnu und Shiva, die für Schöpfung, Erhaltung und Verfall stehen. Dabei ist besonders relevant, dass diese drei Aspekte zu jeder Zeit im Einklang und Gleichgewicht (Equilibrium) agieren müssen, damit es zu keiner Weltvernichtung kommt. Auch und besonders ohne Verfall, also abbauende Prozesse, kann nichts existieren! Der Tod ist viel wichtiger, als es den meisten Menschen bewusst ist. Denn ohne ihn ist bald alles Material zur neuen Schöpfung aufgebraucht, ja es würde zu ewigen, unvorstellbaren Daseinsqualen kommen, wenn nur erhalten werden würde, was geschaffen wurde, ohne dass es je vergeht. Gerade in der postmodernen Welt der globalen wirtschaftlichen Ausbeutung der Natur und all ihrer Wesen zur blindwütigen Schöpfung materieller Reichtümer ohne Sinn und Verstand, gewinnt der Verfall und damit auch Shiva an zunehmender Bedeutung. Denn wenn abbauende, rückbildende Kräfte jetzt nicht erstarken, jetzt nicht dem ganzen kapitalistischen Gewinnstreben Einhalt gebieten, wird eine baldige Katastrophe unausweichlich sein.
Wir alle müssen lernen der Natur das zurückzugeben, was wir ihr nehmen und schon genommen haben! Sonst wird sie es eines Tages von selbst tun.

Genau aus diesem Grund, soll an dieser Stelle, mit diesem niedlichen Kindertrickfilm zum Gott Shiva zu einem verstärkten Abbau von unnötigem Tand aufgerufen werden, ja der "Herr der Tiere" möge die Menschen auf neue Wege mit der Natur führen, auf dass die unnatürliche Alltagssklaverei, voll unbedachtem Konsum, sein Ende findet und in ein lebenswertes, besonderes Sein, mit dem Vorhandenen, mündet!
Zum Film selbst sei zu sagen, dass er in langsam und deutlich gesprochener Englischer Sprache die Mythen und Attribute rund um Shiva sehr einfach und gut erklärt, um ein optimales Verständnis zu gewährleisten, selbst wenn man nicht die leiseste Ahnung von indischer Mythologie hat. Fehlübersetzungen sind meiner Meinung nach "hell" und "heaven": Dies sei bitte nicht im christlichen Sinne zu verstehen! Ich würde es mit "Unterwelt" und "Oberwelt"/"himmlischer Sphäre" übersetzen.

Sonntag, 6. Januar 2013

Phänomene: Flammenphänomen beim paganen Kerzenopfer


Derartige deutlich sichtbare Phänomene und, wie man hier sieht, sogar photografierbare Phänomene sind keine Seltenheit bei der aktiven Arbeit mit heidnischen Göttern. Die brennende Kerze im Vordergrund dient in der hier festgehaltenen realen Szene der beschworenen Gottheit Ahura Mazda als feinstoffliche Nahrung, nachdem sie vom leitenden Priester (Poeta Immortalis) als Opfergabe für den Gott ausgewiesen worden ist und eine Einladung ausgesprochen wurde. Der Docht war zu diesem Zeitpunkt ca. 1 cm lang und die Flamme etwas höher als die gewöhnliche durchgefärbte Kerze selbst. Das Bild wurde ohne Blitz aufgenommen und ist völlig unbearbeitet.
Solche Erscheinungen können bei Opferzeremonien aller Götter auftreten und werden durch einen starken feinstofflichen Sog verursacht, durch den  in kürzester Zeit große Mengen Wachs verbrannt werden. Dieser Sog kommt keineswegs aus dem Nichts, sondern wird durch die sich nährende, ja saugende, Gottheit, die unsichtbar darüber schwebt, verursacht. Geistwesen sind in aller Regel unsichtbar, da sich Feinstoffe meist schneller als das Licht bewegen und zudem unsere Augen für solche Wahrnehmungen zu träge sind. Daher ist es nötig sich selbst in Trance (zuweilen auch in der Fachliteratur Gnosis genannt) zu begegeben. Im Trancezustand ist dann die sogenannte Astralsicht für Jedermann möglich.

Diese Beschreibung zeigt ersteinmal den beobachtbaren, spürbaren und sicher auch messbaren Zustand, der sich von einer normalen Kerzenflamme, vor der Beschwörung, zu dem entwickelt, was man hier sehen kann. Meine Theorien dazu sind hier auch offengelegt und ich freue mich über jede Person, die ähnliche oder selbige Erfahrungen gemacht und dokumentiert hat und gewillt ist, sich darüber auszutauschen, sowie Nachprüfungen und Messungen in gemeinsamer Forschungsarbeit zu unternehmen. Diese hier dargelegte Theorie ist kein Absolutum, sondern ein Erklärungsforschlag, der durch feinstoffliches Erspüren und Astralsicht geprüft werden kann (, vielleicht auch mit weiteren Methoden, Techniken oder gar Instrumenten). Spürbar wird dichte, feinstoffliche Materie in der Formgebung einer Wesenheit, die oberhalb der Kerze schwebt und einen Sog erzeugt. Weitere Eigenschaften sind auch immer spürbar, die jedoch nur bezogen auf die jeweils beschworene Wesenheit gleich sind (z.B. Wärme, Kälte, Luftzirkulation, linkshändig, rechtshändig, Wesenszüge, Farbe, usw.).

Mehr Bilder findet ihr unter folgendem Artikel:


Wer Interesse an der gemeinsamen, tiefergreifenden Erforschung hat, melde sich bitte bei mir unter: poeta-immortalis@web.de

Samstag, 5. Januar 2013

Übersicht der mesopotamischen Götterwelt


Götter und Halbgötter
Allen Igigi (Oberweltgötter) und Anunnaki (Unterweltgötter von adeligem Geschlecht) stehen die drei Herrscher des Himmels Anu *, Enki { und Enlil ~ vor. Es kam in der andersweltlichen Geschichte Mesopotamiens zu einem Befreiungskampf der Igigu gegen die Annunaki, wobei die unterdrückten Igigu ihre Freiheit erlangen konnten. Doch das waren nicht die einzigen Konflikte dieses Götterkreises: Ein ständiges Ringen um die Schicksalstafeln bestimmt die Götterwelt. Denn wer diese besitzt kann alle 100 Me (siehe Begriffe unten) kontrollieren. Im Bild erkennt man Götter vor allem an einer Kopfbedeckung mit Hörnern. Desto mehr Hörner, umso höher ist die Stellung der dargestellten Gottheit.




Mittwoch, 2. Januar 2013

Lyrik: Friedrich Schiller - Lied an die Freude


NebeALLraunen wünscht seinen Lesern ein kraftvolles und schaffensfrohes Jahr der Schlange!