NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Freitag, 31. Januar 2014

Sprechende Bilder: BlutWerke

Eine uralte Magie steckt in uns: Geschaffen von Marduks Hand in Kunst- und Kriegsfertigkeit mit Lehm und Blut, sind wir die "Lullu"/Menschen. Die Magie ist eine archaische Kunst und ihre urtümlichste, älteste Form, die Aktivierung durch Blut und Opfer. Mit der Schöpfung des "Banum" Bel/Marduk steckt ein ureigener, zweigeteilter Drang in uns: Das Töten/Opfern und Schöpfen/Wirken. Diese meine Tarotkarte Nummer I, übertitelt mit "Banum" (=akkadisch für Schöpfer), stellt dieses Grundprinzip mit einigen Anspielungen auf das "Enuma Elish", das Bucranium, magische Grundprinzipien, Konstellationen, sowie den akkadischen Sonnengott Shamash, als auch Mondgott Sin (Ensu), dar.



Mittwoch, 22. Januar 2014

Sprechende Bilder: Beten für den Weltuntergang


In letzter Zeit hörte ich des Öfteren, wohl aufgrund der aktuellen Verhältnisse in Syrien, in den Nachrichten, dass es Gebete für den Weltfrieden gab... das kann ja nicht so schlecht sein, denkt man sich erstmal...  

Doch bevor man um etwas bittet, sollte man sich schon gründlich Gedanken darüber gemacht haben, wie der eigene Willenssatz denn überhaupt umgesetzt werden soll. 

Es fehlt hier weltweit und auf ganzer Linie an Überlegung, Selbstreflexion und magischem Verständnis. Auch bei einer Meditation für den Weltfrieden liegt leider exakt das gleiche unüberlegte Handeln vor... ganz davon abgesehen, dass hierbei die Definition und Sinnhaftigkeit der Meditation grundlegend falsch verstanden wurde. Meditation ist ganz klar eine innere spirituelle Praxis mit verschiedenen Ausprägungen und Zielen der Selbstfindung und Bewusstseinserweiterung. Willenssätze sind auf diese Art und Weise nicht umsetzbar. Das Wissen darum mag den Dalai Lama schon bei so manchen esoterischen Menschen zum Lächeln gebracht haben... Wie auch Frater V.D. in seinem Werk "Schule der Hohen Magie I" betont, sollten bei Willenssätzen überpersönliche Ziele, insbesondere dann vermieden werden, wenn die Folgen nicht absehbar oder die zur Verfügung stehende magische Kraft einfach in keinem Verhältnis zur Macht eines solchen Grundprinzips, wie dem des Zornes, der Gewalt im Allgemeinen steht... Es wäre dabei höchstwahrscheinlich, dass die größere destruktive Macht sich bei einer so flachen, ungenauen Formulierung des Willens ebendiese, so positiv gedachten Energien, zu Nutzen macht.
Stattdessen empfehle ich einfach im Bereich des Machbaren, im Kleinen bis zu einer Größenordnung, in der man den Weg des eigenen Willenssatzes nachvollziehen kann, ma'atgerecht zu handeln.

Weltfrieden ist schlicht und ergreifend eine in den Köpfen großer Massen verwurzelte Utopie, deren einzig logische Umsetzungsmöglichkeit eine Weltzerstörung wäre. Nur in so einem Fall kann es keine Dispute, keine Gewalt, keine Kriege mehr zwischen Lebewesen geben, die es jedoch in der Natur zum Zwecke eines stetigen Wandels mit dem Ziel des Equilibriums (des Allgleichgewichts) geben muss. Jede Weiterentwicklung braucht Tod, Zerfall und Disput gegenüber einer alten Ordnung. ...und Weiterentwicklung hin zu Ma'at kann die Menschheit in allen Belangen am Meisten gebrauchen!

Sonntag, 12. Januar 2014

Ta'amuz - der neue alte Weg zu Ma'at

Schon längere Zeit habe ich mich gefragt, wie man die spezielle Richtung des Paganismus, die ich selbst betreibe, nennt, ob es denn Andere, außer den mir nahestehenden Personen, gibt, die globalisiert spirituell und nicht zuletzt magisch arbeiten... ich habe es meist "freier Polytheismus" genannt, was doch sehr unscharf erscheint... doch offenbar hat sich noch kein kulturenübergreifender magisch-animistisch basierter Vielgötterkult, mit der Hauptintention des zum Equilibrium Findens, etabliert. Trifft man andere pagane Menschen, so berichten sie meist davon eine einzige Gottheit (z.B. Isis, deren Verehrer "Isianer" sind oder Seth, dessen Verehrer "Sethianer" genannt werden), im Wicca auch als "die Göttin" und "den Gott" oder ein kulturell begrenztes Götterpantheon zu verehren und damit zu arbeiten. Auch die alleinige Arbeit mit Pflanzen-, Pflanzendevas und ggf. Krafttieren ist mittlerweile häufig und ordnet sich in schamanistische Richtungen ein. Nordischer Neopaganismus ist überall anzutreffen, leider auch in seltenen Fällen mit rechtsradikalen Anklängen, wovon ich mich ganz klar distanziere.
Ich für meinen Teil sehe eine klare Globalisierung in paganen Kreisen, die die große gesamtheidnische Bewegung keineswegs "verunreinigt",  sondern vielmehr bereichert. Wie wir alle wissen, kann man Globalisierung nicht aufhalten und falls doch, wäre dieser Vorgang äußerst unnatürlich und pure Isolation, die weitaus mehr Nachteile mit sich führen würde, als Vorteile. Darum soll es hier nicht um einen "einzig wahren Weg" gehen oder dergleichen Schwachsinn, sondern Ta'amuz bildet hier und jetzt eine aktuell entstehende Öffnung zur Vielfalt. Denn viele Wege sind gut und richtig und vieles passt einfach perfekt zusammen, ja ergibt ein lückenloses Puzzle, deren Teile über die ganze Welt verteilt lagen... Wir sollten alle mehr die Gemeinsamkeiten sehen, als die Unterschiede, Frieden schließen, anstatt hetzen! Allein die abrahamitischen Religionen verschließen sich gegenüber der Vielfalt so massiv und mit solcher Ablehnung, ja sind so tief getränkt mit Isfet, dass hier ein Frieden wohl schwerlich möglich sein kann. Aber da deren Religionen im Grunde auch aus paganen Kulturen zusammengeklaubt sind, so wird es auch relativ unproblematisch sein, hier das eine oder andere Element zurückzuholen, sofern sinnig und klar distanziert.

Die Merkmale meiner persönlichen Spiritualität sind: 

Bewusste und naturalisierende Rückbesinnung mit dem Ziel der Weiterentwicklung
  • das Streben zum Gleichgewicht der inneren und äußeren Kräfte, dem Equilibrium, durch Ma'at - Ziel ist ein Zustand der perfekten inneren Ruhe, Ordnung, Selbstkontrolle, Gerechtigkeit , sowie Frieden
  • die Ablehnung von Isfet und Entgegenwirken mit Ma'at
  • Natürlichkeit - Ziel ist so natürlich wie möglich zu leben und der Natur wieder mehr Platz unter den Menschen zu geben; ein Leben mit und nicht gegen Natur und Götter wird angestrebt
  • Nutzung heller und dunkler Kräfte und deren Vereinigung im Selbst zur Schaffung von Ma'at
  • ein alle Zeiten und Kulturen übergreifender lebendiger Polytheismus (in dem jeder Kulturkreis kann einbezogen werden kann), der stets offen für neue Wesenheiten und Entwicklungen bleibt; jedoch sich ganz bewusst von abrahamitischen Religionen, sowie deren extremen Gegenpolen als Quell von Isfet abgrenzt
  • Nutzung von magischen und schamanistischen Techniken auf wissenschaftlichem Niveau (siehe auch RePoKult), sowie ständige Selbst- und unabhängige Gegenkontrolle
  • Offenheit gegenüber verschiedensten spirituellen Pfaden und Zielen = zahlreiche Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung
  • die persönliche Weiterentwicklung und spirituelle Evolution, mündend in einem neuen Zeitalter der Ma'at steht im Vordergrund
  • Kombination postmoderner, neuer Gegebenheiten mit uraltem Wissen - angestrebt wird die Rekonstruktion polytheistischer Kulte zur Weiterentwicklung und Einbindung ebendieser in eine globalisierte Welt
Diese meine Spiritualität namens "Ta'amuz" möchte ich mit allen teilen, die mir zustimmen, die teilnehmen wollen, an einer ganz neuen, alten Entwicklung mit großen Zielen: Die Magie, ja die Götter wieder in unser aller Leben zur holen, die uns von ihnen und unserer eigenen Natur gegebenen Kräfte zu nutzen,  zu pflegen, zu erweitern im Sinne der Ma'at, auf dass die Menschen zu Khut, gleich den Sternen, werden! Lasst uns Krieger im Equilibrium für eine neue natürliche Welt werden!

Der Name: Ta'amuz

Der Name "Ta'amuz" (gesprochen: "Tahmuss") leitet sich im Wesentlichen von  drei Begriffen ab:
  • vom sumerischen Göttersohn und Vegetationsgott Dumuzi (= übersetzt "rechtmäßiger Göttersohn"), Geliebten der Inanna - Dumuzi und Inanna sind die Protagonisten der Heiligen Hochzeit, der göttlichen Vereinigung, mit dem Gang des Vegetationsgottes in die Unterwelt ist der Jahreszeitenzyklus, sowie das immerwährende Entstehen und Vergehen gemeint; als Sohn des Enki/Ea (= übersetzt, "Herr der Erde", "Herr der Weisheit") ist er noch viel länger und rechtmäßiger ein Göttersohn als Jesus Christus und zudem der BESSERE HIRTE
  • es ist die magische Umkehrung, nach Frater Achad, des deutschen "zu Ma'at"...
  • sowie vom sumerischen "Zu" (gesprochen "su"), der "Weisheit" + die ägyptische Göttin der Gerechtigkeit "Ma'at" = Weisheit der Ma'at
Wir alle, die wir ta'amuz sind, können uns als Kinder der Götter betrachten, als natürliche Wesen, die nach Vollkommenheit und Weiterentwicklung in Ma'at streben. Dabei können wir uns erheben als mächtige Sonnenvögel und deviante Stiermenschen, die ihre Körperkräfte, die Gesetze der Natur in wissenschaftlicher Korrektheit zu nutzen wissen!

Das Symbol: Ta'amuz

Das magische Zeichen, die Glyphe für Ta'amuz, setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:
  • einem T, als Tau-Kreuz/Taw-Kreuz, also dem ägyptischen Kreuz - Anfangsbuchstabe von Ta'amuz, uraltes Symbol aus Vorzeiten, Symbol der Vollendung im alten Orient, assyrisches Herrscherzeichen, letzter Buchstabe des hebräischen Alphabets, verehrend erhobene Arme, Sonnenaufgang
  • einem Hörner-U - steht für das göttliche höhere Selbst (das Ka), das einen leiten soll, steht zudem für das global verehrte Schöpfungs- und Kult-, Wert- und Krafttier des Rindes, sowie für den Stiermenschen, das Tier im Menschen selbst, das Natürliche, das Auslebung finden soll und bildet das 6. Zeichen des Wortes Ta'amuz und steht somit für Equilibrium
  • die Unendlichkeitsschleife/darnieder liegende 8 - steht für Universalität, zyklische Ewigkeit (neheh), das Weibliche und Fruchtbare in uns, das Fließende, die Weltenschlange, die Augen des göttlichen Stiermenschen, der alles sieht, den Niedergang der alten christlichen Weltordnung und das darauf Aufrichten einer neuen natürlich-Devianten (mit Hörnern)
  • das Gesamtbild: Der Stiermensch/Ankh + neheh - ein Bild des natürlich-göttlichen in uns, ein Aufruf zur Gottwerdung
  • Die Farben: Rot + Blau (+ Grün) = Bal und Gor (, sowie Dor)


Ich sehe Ta'amuz als ein freiwilliges, offenes Gefäß, in das ein und ausströhmen kann, was da kommt und nützlich ist. Ich möchte keineswegs irgendwelche Dogmen oder unumstößliche Begriffe aufstellen, sondern lediglich Anhaltspunkte und Richtlinien zur persönlichen Ordnung, ja Entfaltung, aufzeigen. Jeder sollte selbst wissen, was er oder sie (möglicherweise auch "es") damit tue!



Bitte gebt Kommentare und/oder ein Like auf  der Facebook-Seite Ta'amuz! Vielen Dank!



Mehr Artikel zu Ta'amuz:




Samstag, 4. Januar 2014

Handgemacht: Edelsteinarmband "Zerschlagung von Isfet"

Heute möchte ich hier eine Anleitung geben, um einen ebensolchen magischen Ritual- und/oder Alltagsgegenstand herzustellen, der gleichzeitig noch schmückt. Aufgrund der für mich ertrebenswerten Wirkungen, zur Herstellung von Ma'at und Zerschlagung der negativen Gegenkraft Isfet, habe ich Onyx und Mookait kombiniert. 

Exkurs (größer):
Was ist Ma'at? 
kurz: Alles Ausgeglichene
Ma'at ist nicht nur die ägyptische Göttin der Gerechtigkeit und des Gleichgewichts aller Kräfte, Tochter des Re, die mit der Seele gleich einer (Straußen-)Feder, die diese als Attribut auf dem Haupte trägt, sondern auch die gleichnamige positive Urkraft, aus der diese Wahrhaftige entstand, deren Sprachrohr, wenn auch nicht direkte Personifikation, sie ist. Allem Sein, Entstehen und auch Vergehen liegt diese Urkraft als allgegenwärtige Naturgesetzmäßigkeit zugrunde: Alles was da ist strebt zu einem Ausgleich, einem Equilibrium hin, in dem alle Vorgänge optimal, voller Perfektion ablaufen können. Alles was davon abweicht ist weiter von der Vollkommenheit entfernt, kann jedoch stets dazu finden. Lapislazuli war im alten Ägypten der Edelstein der Ma'at, der Stein der Wahrheit und blau ihre Farbe. Die feinstofflichen Energien der Urkraft Ma'at dienen den Göttern als Nahrung. Dabei ist es relevant, um "mit Ma'at zu sein", ein Gleichgewicht heller und dunkler Bestandteile in sich zu haben, die man in sich versöhnt, vereinigt, um damit Gutes herbeizuführen.

Was ist Isfet?
kurz: Alles Unausgeglichene.
Isfet hat keine göttliche Verbindung, sondern eine negativ-dämonische: Es ist das Ungöttliche, Unreine, die Lüge, Verrat, destruktives Chaos, Krankheit und Unwohlsein... Isfet ist dualistische eine Begrifflichkeit, ähnlich der christlichen Sünde, innerhalb eines vielschichtigen Systems an Energien und manifestiert sich in den, von mir bereits beschriebenen, schwarzen teerartigen Energien, die hier "Emen" heißen sollen. Der relavante Unterschied zum Sündenbegriff ist, dass Isfet nicht für das Ungehorsam gegenüber eines oder mehrerer Götter steht. Es ist vielmehr die Abkehr von einem ganzen Urzustand, ja allem Ausgeglichenen, was in einem Umkippen der Ordnung, des funktionierenden Systems führt: Ob zur hellen oder zur dunklen Seite. Das wenden zu nur einer einzigen Seite führt zu Isfet! Es geht hier also weit über den Schwarzseher hinaus... es ist der Inbegriff des unausgeglichenen Handels.

Details über den Einsatz und die Wirkungsweise des Edelsteinarmbandes folgen noch. Kommen wir nun zu den Bestandteilen...

Man benötigt:
  • etwa 30 cm elastischen Gummifaden in einer Stärke von 1 mm, in meinem Fall in der Farbe schwarz [erhältlich zum Beispiel bei Müller]
  • 17 Bodhiperlen + eine Führungsperle (mit 2 Eingangslöchern und einem größeren Ausgangsloch) oder alternativ 18 Bodhiperlen aus Onyx [erhältlich beim Edelsteinladen Ihres Vertrauens oder Onlineshop]
  • 6 Bodhiperlen oder ähnlich große aus Mookait [erhältlich beim Edelsteinladen Ihres Vertrauens oder Onlineshop]
  • 1 Keramikperle Totenschädel oder nach Belieben aus anderen Materialien 
  • 1 Bodhi Abschlussperle aus Onyx [man kann auch ein komplettes Bodhiarmband aus Onyx erwerben und öffnen - in meinem Fall war es auch eines, bei dem das Band riss; daher dient dieser Schritt zur Verbesserung und Erweiterung der Wirkungsweise eines gewöhnlichen Onyxarmbandes]

So geht man vor:

Man fädele nun, zum Beispiel mit Hilfe einer Nadel und eines Hilfsfadens, den man am Ende des Gummibandes mit einem kleinen Knoten befestigt, die Bodhiperlen folgendermaßen auf:
1 Onyx - 1 Mookait - 3 Onyx - 1 Mookait - 3 Onyx - 1 Mookait - 3 Onyx - 1 Mookait - 3 Onyx - 1 Mookait - 3 Onyx - 1 Mookait - 1 Onyx - 1 Führungsperle Onyx/1 Onyx - Knoten - Totenkopfperle - Knoten - Abschlussperle - Knoten


Symbolik, Bedeutung, Wirkung
  • Onyx: steigert geistig die Durchsetzungskraft, Selbstbewusstsein, Verantwortungsgefühl, Nüchternes Denken, Logik, sowie Selbstkontrolle und hilft bei Erkrankungen des Innenohres und verschärft das Gehör und die Nervenfunktionen (nach Gienger); meine Erfahrung mit dem Onyx ist eine enorme Steigerung der in der Magie so wichtigen Willenskraft (diese ist also sozusagen einer der Grundpfeiler) und astralenWahrnehmung - begünstigt Kampf- und Verteidigungsmagie
  • Mookait: bewirkt geistig Erfahrung, Abwechslung und Freude und stärkt, je nach Farbe, weshalb alle Farben vertreten sein sollten, das Immunsystem, die Leber, die Milz und verbessert Blutreinigung, sowie Wundheilung (nach Gienger); meine Erfahrung damit ist, dass allgemein Reinigungs- und Heilungsprozesse des Körpers und die natürliche Abwehr gestärkt werden - demnach eignet sich dieser Stein optimal zur Unterstützung magischer Verteidigung und der Abwehr von Geistwesen, die Krankheit verursachen
  • insgesamt 19 Onyxperlen: Tarot - die Sonne; Atum-Ra als höchster Herrscher und Wächter der Ma'at ist gemeint
  • 18 (Tarot: der Mond - Schöpfung, Verborgenheit, Urinstinkte) runde Onyxperlen in 6 x 3 / 3 x 6 unterteilt: also 666, das universelle Gleichgewicht (Equilibrium) durch Dreifachnennung (Universalität, Vorhandensein in Unterwelt, Mittelwelt und Himmel), der Zahl der Ma'at (6); als 6 x 3 auch in der Bedeutung Ma'at in allen Ebenen; 2 x 9: Führung/Leitung durch die Macht der Sterne
  • 6 runde Mookaitperlen: Zahl der Ma'at - Ausgleich
  • Insgesamt 24 runde Perlen: Die 24 Stunden des gesamten Tages, 12 Stunden Tagesreise des Ra, 12 Stunden Nachtreise des Ra
  • jeweils 3 Onyxperlen als Gruppe: 3 Tageszeiten - Morgen, Mittag, Abend; 3 Nachtzeichen - Dämmerung, Mitternacht, Morgengrauen
  • Totenkopfperle: der Tod dient hier zugleich als Anfang und Ende, als ordnendes Element im Sinne des Ma'at-Prinzips, sowie als Drohung gegenüber feindlich gesinnten Wesenheiten, bzw. denen, die voll Isfet sind 
  • Abschlussperle: sie wirkt hier wie eine Wirbelsäule, die Säule der Welt - für mich steht sie für die Beständigkeit, die Standhaftigkeit, Djed

Verwendungsvorschläge

Dieses mein Amulett eignet sich, wie schon erwähnt, perfekt für Kampf- und Verteidigungsmagie im Rituellen: Insbesondere das kemetische (ägyptische) Exorzismusritual im mythologischen Kontext der Fahrt des Ra über den Himmel und durch die Unterwelt in jeweils 12 Stunden, sowie der Zerschlagung der Feinde in jeder Einzelnen ist hiermit sehr zu empfehlen. Das Rasseln des Armbandes, sowie dessen Eigenwirkung beim angedeuteten rituellen Zerschlagen der Feinde, verstärkt spürbar die Wirkung.
Aber auch allgemein wirkt ein solches Armband förderlich auf magische Aktionen und Rituale.
Im Alltag schützt es vorsorglich vor allen möglichen Arten des Unheils und Krankheit, heilt vorhandene Leiden, macht selbstbestimmter und durchsetzungsfähig, was ich selbst in dieser feindseeligen Ellenbogengesellschaft als sehr nötig erachte.

Eine spruchmagische Ladung des Armbandes "Zerschlagung von Isfet" ist möglich, jedoch nicht in jedem Fall sinnig, da es die Anwendungsmöglichkeiten einschränken kann. 
Eine Reinigung empfehle ich in klarem, kühlen, Wasser (auch mit Zusatz von Johanniskraut = Sonnenwasser) oder durch Erde. Energetisierung ist mit Hilfe von Bergkristallen, der Morgen- und der Abendsonne möglich.



Mittwoch, 1. Januar 2014

Sprechende Bilder: Muirbiliuqe Torat 15!

Wie so mancher Magier, der es leid hat mit Tarotdecks zu arbeiten, die nicht zu 100 Prozent zum eigenen Selbst, zum eigenen Thelema passen, so habe auch ich ein ganz Eigenes entwickelt, das, wie sonst keines aus mir lebt und wahrhaft belebt ist, meiner okkulten Erfahrungswelt entspricht. Ich nenne es Muirbiliuqe Torat, das Tarot des Equilibriums. 
Dabei ist die Karte 15 für mich wohl die Bedeutenste überhaupt. Im Waite-Tarot, mit dem ich immer noch für andere Personen lege, steht an dieser Stelle "der Teufel"...  eine christlich-negative Wertung der für mich eigentlichen sehr positiven Bedeutung jener Karte. Seit jeher hat die 15. Karte der großen Arkana für mich als gutes Omen gedient. Und 2009 machte den Unterschied...

Erkennet die Zeichen! Lest und deutet sie!