NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 10. Februar 2014

Kraftstellungen: Der mesopotamische Betergestus


Sitzende Beterfigur aus Telloh


Lange gab es nichts mehr von RePoKult zu hören, obwohl wir natürlich fleißig geforscht haben... was allein daran lag, dass ich nicht so schnell mit dem Verfassen von Artikeln hinterherkomme. Es ist im Grunde viel zu viel sehr gutes Ergebnismaterial! Das ist ganz klar erfreulich, jedoch ersuche ich im Rahmen dieses Artikels auch gerne Unterstützung für die Aufarbeitung unserer Skripte. Bei Interesse schreibt mir bitte eine Mail unter: poeta-immortalis@web.de
Neue, kurzentschlossene längerfristige oder einmalige Teilnehmer sind natürlich immer wieder gerne gesucht. Den Tag unserer Aktionen passe ich gerne an die höchstmögliche Teilnehmerzahl an. Ansonsten treffen wir uns, wie gewohnt, Sonntag 17 Uhr in Leipzig ( - der genaue Ort wird gerne unter selbiger Emailadresse bekanntgegeben - ).

stehende Beterfigur

Der mesopotamische Betergestus ist archäologisch durch die sogenannten "Beterfiguren" oder "Adoranten" belegt. Schon vor geraumer Zeit brachte mich deren Körperstellung in Kombination mit ihrem oft sichtbaren Grinsen zum Grübeln. Am 07.02.2014 war es endlich soweit das Rätsel zu lüften: Im Rahmen von RePoKult gingen wir die Praxis dieser Stellung an. Als Vorbereitung diente in unserem Experiment, wie so oft, selbst gemachte Improvisationsmusik mit Trommel und Rassel, diesmal speziell kombiniert mit einer intensiven Schütteltrance zur Wahrnehmungserweiterung. Dabei unterstütze uns noch zusätzlich eine Räucherung, sowie eine von mir angefertigte Opferkerze für den Mondgott Ensu/Sin. Die Präsens einer dazu passenden Gottheit machte für mich bei einem sogenannten "Betergestus" besonders viel Sinn, um die Wirkung bei der Interaktion erst richtig spüren zu können.
Der erste Teil unserer Praxis bestand aus einem etwas erhöhtem Halten, der ineinander gelegten Hände nach Variante 2, wobei die Arme auffälligerweise eine Raute, also das mesopotamische Götterauge bilden, was die Funktion als Anrufungsgestus schon einmal symbolisch betont. Für alle, die es selbst versuchen möchten:
Archäologisch belegte Variante 1 (siehe Bilder oben)
Man halte für diese Stellung jeweils die vier äußeren Finger (Kleiner Finger, Ringfinger, Mittelfinger und Zeigefinger) jeder Hand zusammen, wobei man den Daumen in die entgegengesetzte Richtung  leicht abspreizt, sodass die Hand jeweils ein U oder V bildet. Man lege die rechte Hand mit der Einheit aus vier Fingern um die eingerollten linken vier Finger und lasse die Daumen nach oben zeigen. Anschließend kreuze man die Daumen.

Archäologisch belegte Variante 2
Man halte für diese Stellung jeweils die vier äußeren Finger (Kleiner Finger, Ringfinger, Mittelfinger und Zeigefinger) jeder Hand zusammen, wobei man den Daumen in die entgegengesetzte Richtung  leicht abspreizt, sodass die Hand jeweils ein U oder V bildet. Die linke Hand drehe man nun so, dass der Daumen nach oben zeige, die rechte Hand, sodass der Daumen zum Körper zeige. Man führe beide Hände zusammen, auf dass acht, zu jeweils Vieren, geschlossene Finger flügelartig beisammen stehen und nach rechts unten abschüssig sind. Diese genannten Finger schließe man nun einfach locker um die jeweils andere Hand und kreuze die Daumen obenauf, sodass der Rechte oben liege.

Sitzend vertieft in die eben beschriebene 2. Variante, praktizierten wir die astrale Innenschau: Ich sah weiße pulsierende Energieringe von den Händen meine Arme herabwandern, hin zum Solarplexus. Eine innere Kräftigung trat ein. Wir alle nahmen einen wachsenden Ball feinstofflicher Energie kribbelnd und warm zwischen unseren Händen wahr. Für mich speziell zeichnete sich ein hell leuchtender, abstrahlender Kraftstern in der Innensicht ab, der sich kreissägenartig zwischen meinen Händen von oben herab vom Körper weg drehte. Es war sehr reines, warmes Licht, das sicherlich auf lichte Gottheiten anziehend wirken kann.
Nach einiger Zeit sah ich astral außerhalb meines Körpers kurz vor meinen Händen eine weiße, dichte Wolke heranwabern, die zu leben schien. Mein Gespür verriet mir, dass es sich um eine Präsens, bzw. eher Projektion des Gottes Ensu handeln muss. Die dichte Wolke legte sich, nach einer positiven gedanklichen Aufforderung meinerseits, um meine Hände. Die weißen Ringe an meinen Armen wurden deutlich dichter, größer und färbten sich deutlich rot. Sie gaben mir in kleinen Schritten etwas von Ensus göttliche Kraft, während der Stern der Gottheit als Nahrung zu dienen schien. Er strahlte enorm und es durchdrang mich ein tiefes Glücksgefühl. Weiterhin fand durch die Nähe zwischen Mensch und Gottheit, der dichten Verknüpfung in feinstofflichen Bahnen eine sehr fließende, gedankliche Kommunikation statt. Eine starke Reaktion gab es zudem im Bereich des dritten Auges, das sich weit auftat.

Im zweiten Experiment stellten wir uns im "Betergestus" hin und probierten aus, ob die Höhe der ineinander verschränkten Hände die Wirkung  dieser nun praktisch erwiesenen Kraftstellung beeinflusst. Zu unserem Erstaunen wirkte sich das Stehen enorm verstärkend und positiv auf die Wirkungen aus. Ein intensives Glücksgefühl erfüllte den ganzen Körper, brachte einen unwillkürlich zum Grinsen. Im Bereich des unteren Rückens kam es zu einem intensiven Kribbeln, ja zu fast erotischen Gefühlen. Alle unteren Chakren wurden extrem angesprochen und es kam zu einer wahrhaft göttlichen Erfahrung, deren Wirkung durch weiter erhobene Hände intensiviert werden kann. Hält man die Hände im Bauchbereich erquickt einen sofort eine tiefe Entspannung, innere Ruhe und Ausgeglichenheit, ein warm-wohliges Glücksgefühl. Erhöht man die Hände, so tritt eine Art leichte Selbstkasteiung durch die zunehmende Anstrengung hinzu. Es kommt zu einem sehr erhebenden, befreienden Gefühl, was schon im ersten Experiment zu spüren war. In jedem Fall kann ich, vor meiner abschließenden Wirkungszusammenfassung, die stehende Ausführung des "Betergestus" dringend empfehlen!

Wirkungen:
  • durchdringendes Glücksgefühl - zur Bekämpfung von Depression, schlechter Laune und Unwohlsein geeignet
  • Entspannung durch innere Wärme
  • vertreibt Müdigkeit
  • Ausgeglichener Kraftaustausch zum beiderseitigen Vorteil: Kraftgewinn und Abstrahlung astralen Lichtes - daher als Opferpraxis dienlich
  • Anziehung göttlicher, lichter Wesenheiten
  • Erleichterung gedanklicher Kommunikation zu Wesenheiten - kann daher auch zum stillen Gebet genutzt werden
  • Chakrenöffnung und Aktivierung


Sonntag, 2. Februar 2014

Über Ernährungsfaschisten - Kommentar zu moderner Ernährungskultur

Individuell angepasste, vielfältige Ernährung VS monistische Ernährung

Dieser Artikel soll niemanden angreifen, sondern lediglich Denkanstöße liefern. Die Aussage dieses Schaubildes mit gleicher Stilistik und provokativen Moment, wie sie vegane Organisationen verwenden, ist, dass JEDER SEINE EIGENE ART UND WEISE DER OPTIMALEN ERNÄHRUNG FINDEN DÜRFEN SOLLTE. Dies kann vor allem gelingen, wenn man ganz genau auf seinen eigenen Körper, dessen Beschaffenheit, Konstitution und, wenn möglich, Familien- und Stammesgeschichte blickt, um eine optimale persönlich abgestimmte, natürliche Ernährung zusammenzustellen. Es ist gut und richtig genau auf das zu achten, was man isst, damit man sich nicht selbst schadet, ohne es zu merken, und gleichzeitig die Wesen, die in unserer Nahrung stecken ehrt, ihr Opfer wahrlich zu schätzen weiß! Ebeneso wichtig ist es auf die Signale und Hinweise, die uns unser Unterbewusstsein, das ganz gut daran tut, die meisten unserer Körperfunktionen und Entscheidungen ohne unser oberbewusstes Mitwirken, über unseren Kopf hinweg, zu treffen, zu hören. Gibt es innerliche oder äußerliche Veränderungen, auf die ich auch in meiner Ernährung reagieren sollte? Geben mir vielleicht auch Träume Hinweise, was ich tun und lassen soll? Auf dem Weg einer optimalen Ernährung für einen selbst, hilft es, sich einige weiterec Fragen zu stellen:
  • Was möchte ich während meiner Wachphasen physisch leisten? Verbrauche ich viel Eiweiß und Kohlenhydrate oder wenige?
  • Was möchte ich während meiner Wachphasen geistig leisten? Strenge ich mein Gehirn stark an und muss ihm daher genügend Versorgung gewährleisten?
  • Was möchte ich magisch leisten? Betreibe ich aktive, offensive Magie, die tierische Kost erfordert oder bin ich eher passiv, meditativ eingestellt und kann mich auch rein pflanzlich ernähren? Mache ich beides und sollte beides ausgewogen in mir haben?
  • uvm.
Denkt stets daran: Wir werden dem ähnlich, was wir in uns aufnehmen! Das hat selbstverständlich auch magische Auswirkungen, da wir uns nicht nur sichtbar grobstofflich, sondern auch immer feinstofflich, von Energien der Wesenheiten ernähren. Auch Pflanzen jeder Art sind ebensolche Wesenheiten, die durchaus fühlen können. So animistisch betrachtet, müssen wir auch Steine und Mineralien als Lebewesen sehen, ja schlicht und ergreifend: ALLES LEBT! Und kein Leben kann ohne Leiden sein. Wir kommen nicht darum Leiden zu schaffen, so sehr wir es versuchen. Die Veden lehrten es...


Es ist nie eine gute Idee großen Trends unüberlegt zu folgen. Dies ist auch bei dem des Veganismus so. Für manche Menschen, mag das der optimale Ernährungsweg sein, der sie überzeugt. Doch bitte prüft stets, ob es eurem Körper nicht schadet!!! Ausbleiben der Regelblutung bei Frauen nach Einsetzen veganer Ernährung ist kein Zeichen evolutionärer Weiterentwicklung, sondern eines für UNFRUCHTBARKEIT. Leider sehe ich sowas immer öfter und muss doch zur Selbstkontrolle und Selbstkritik mahnen. Man kann sich alles schön reden, wenn man mit abgehobenen Zielen Utopien hinterherschwebt... Was einen wieder ganz nah im Denken an christlichen Dogmatismus heranführt... Wenn man anfängt seine Ernährungsweise als die einzig wahre zu propagieren, ja geradezu missionieren muss, Kleinkriege mit sich normal ernährenden Menschen anfängt, sollte man sich gründlich überlegen, ob man nicht in die falsche Richtung geht... Die Vegane Gesellschaft hat mit ihrer Zielsetzung alle Menschen zum Veganismus zu bekehren oder zu zwingen schon alle Grenzen überschritten und kann somit getrost als Ernährungsfaschismus gelten, der kleine Terrorveganer ausbildet... klingt lustig... verdirbt einen aber echt auf jeder Party die Stimmung.
Haltet die Augen und den Geist offen!

Quellen: 
http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/486573/
http://vegan.de/foren/read.php?152,362983
http://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/