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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Sonntag, 15. Juni 2014

Die Geistreise - eine erste Einführung

Mit dem Begriff "Geistreise" bezeichne ich im Speziellen einen Begriff, den ich in Anknüpfung an die Terminologie der modernen westlichen Magie "Astralprojektion" nenne. Gemeint ist das Hinausprojizieren eines Seelenteiles aus dem grobstofflichen Körper im Zustand der Trance, um damit feinstofflich, unter Zuhilfenahme der Willenskraft, außerhalb des eigenen Seelenlebens zu reisen. Das wichtigste Ziel einer solchen Reise ist das Erfahren unbekannter Realitäten. Da auch die uns unbekannten Realitäten stets einen Bezug, eine enge Verknüpfung, zur Alltagswirklichkeit haben, können hier nützliche Informationen eingeholt, sowie im Hier und Jetzt konstruktiv eingesetzt werden.
Entgegen der recht schwierig zu erreichenden Astralreise, bei der die Seele völlig den Köper verlässt, was demnach eine viel intensivere, aber auch gefahrvollere Reise (Achtung: starke Gegenwehr des Körpers beim Übergang) zur Folge hat, ist eine Geistreise sehr leicht auch von Anfängern zu bewerkstelligen. Eine klare und ergebnisorientierte Geistreise bedarf jedoch auch regelmäßiger Übung und Praxis. Zur optimalen Sicherheit sollten vor jeder Geistreise Schutzmaßnahmen ergriffen werden, wobei beachtet werden sollte, dass diese das Umfeld einer Geistreise verändern, nicht jedoch das Ergebnis. 
Geistreisen können zur kritischen Überprüfung der Ergebnisse in Gruppen durchgeführt und, nach Aufzeichnung, verglichen werden, wobei die Übereinstimmungen dann zu einem Gesamtergebnis führen können. Eine exakte Dokumentation aller Faktoren, Umstände und Daten einer Geistreise wäre optimal, wobei der verwende Willenssatz zur späteren erneuten Bereisung (z.B. durch Dritte) in jedem Fall festgehalten werden sollte.

Eine der Einfachsten und Üblichsten Methoden, um in den nötigen Bewusstseinszustand zu gelangen, um eine Geistreise durchzuführen ist selbst Trancemusik zu machen (z.B. Rasseln, Trommeln) oder anzuhören. Diese Musik muss nicht zwingend unserem ästhetischen Verständnis entsprechen, sondern sollte vor allem recht monoton und, je nachdem welche Zustände erreicht werden sollen, Veränderungen (z.B Steigerungen) enthalten.2

Der auf einer Geistreise zurückgelegte Weg und das Durchlaufen mehrerer Phasen sollte, nach Erhalten der nötigen Antworten, rückläufig erneut beschritten werden, bis der Seelenteil wieder im eigenen Körper ist. So wird gewahrt, dass der Schamanisierende (= der Reisende) seine Erinnerung an das Erlebte behält und gleichzeitig kein Seelenteilverlust auftritt, der negative Folgen nach sich ziehen kann (z.B. Unausgeglichenheit, Krankheit, psychische Störungen,...). Eine professionelle Anleitung ist daher beim ersten Versuch anzuraten (siehe auch Linkliste unten).

Geistreisen werden vor allem in Schamanentümern, sowie im Neoschamanismus praktiziert. Da historisch alle polytheistischen Spiritualitäten aus diversen Schamanentümern zusammengewachsen sind, ist anzunehmen, dass solche Geistreisen wohl die Grundlage der meisten Mythologien darstellen.1

Vorrausgesetzt wird die Annahme, dass absolut ALLEM ein Geist, eine Seele oder Energie, innewohnt, die eine Form der Belebtheit aufweist, mit der man in einer Geistreise kommunizieren kann. 
Aus meiner Erfahrung weiß ich zu berichten, dass diese Annahme tatsächlich zu nachprüfbaren Ergebnissen führt, wie gerne ausprobiert werden kann.

Eine populäre Einsatzmöglichkeit der Geistreise ist zum Heilen eines Klienten, wie auch vielfach in Schamanentümern eingesetzt. Genauso können Geistreisen aber auch der feinstofflichen Kriegsführung dienen1.

Weitere Artikel zum Thema:

Weiterführende Literatur zum Thema:
  • 1Piers Vitebsky: Schamanismus, Reisen der Seele, Magische Kräfte, Ekstase und Heilung
  • Klaus E. Müller, Schamanismus, Heiler, Geister, Rituale
  • 2Apu Kuntur: Der Flug des Kondors, Zeitgenössisches Schamanentum
  • Michael Harner: Der Weg des Schamanen

Praktische Anleitung: 


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