NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 17. Februar 2016

Einblicke in mein Buch "Thagrion"

Wenige von euch dürften wissen, dass ich aktuell an einem, ja man könnte sagen, chaosmagischen Roman schreibe, der Beschreibungen durchaus funktionierender Magie enthält. Hiermit möchte ich einen ersten Einblick geben und vielleicht auch etwas Spannung erzeugen. 


Es geht darum, dass zwei von neun die Erde beobachtenden Völkern außerirdischer Herkunft auf dem Rücken der Menschheit insgeheim einen Konflikt austragen. Und das seit Anbeginn der Zeiten... 

Überall finden sich Spuren und Hinweise, die jedoch kaum jemand zu sehen scheint und das Gefüge der Welt gerät wieder einmal aus dem Gleichgewicht... Eine epische Kosmologie erwartet den Leser, sowie Erklärungen für Phänomene, die bisher immer Rätsel aufgeworfen haben... Ich nenne es ein erfahrungsbasiertes Ausnahmespektakel, das seinesgleichen suchen muss.

"Seit Jahrtausenden tobt ein Konflikt. Es ist ein Konflikt zweier Völker, die vor Hunderttausenden Eins waren. Beide kommen von fernen Planeten, fernen Sternen und sind doch Teil des großen "ALL's", des Wesens, deren mikrokosmischer Teil die Erde, ja ein Jeder von uns ist. Wir alle sind Teil eines komplexen, lebendigen Ganzen, das wie ein Kalmar aus Licht und Dunkel, gleich einer Motte, um das ewige Feuer einer Supersonne kreist.
Wie wir nicht allein sind, so ist auch das Wesen, das uns umgibt, umgeben von einer ganzen Welt und begleitet von zwei Genossen seiner Art. So kreisen sie in Jahrmillionen unserer Zeit, ja in unvorstellbaren Dimensionen als Bedürftige um die Quelle von Kraft, Wärme und Leben. Wenn sie sich daran ernähren, wenn sie sich erfreuen, erblüht und wächst das Multiversum dieses "ALL's". So erblühen die Sterne zu neuer Kraft, so wärmt die Sonne die Erde und so wächst die Kraft in dir und mir."

Copyright 2016  by Poeta Immortalis 



Dienstag, 16. Februar 2016

Ritual: Die Höhlenmeditation des Vajrapani


Vajrapani ist einer der wichtigsten Boddhisattvas, also erleuchteten Erlösungshelfern, im Buddhismus. Er zeichnet sich besonders durch seine Fähigkeit aus das Vajra, eine magische Waffe, welche Blitze erzeugen kann, zu führen, um damit die Suchenden auf dem Weg des Buddha vor Unheil zu schützen. Seine Stärke liegt also in der bewussten Abgrenzung und Überwindung von Widrigkeiten. Die nun folgende Meditation hilft diese gezielt zu überwinden und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Wann immer Konflikte innerer oder äußerer Natur einen aufhalten, wann immer kein Vorankommen mehr möglich scheint, ist Vajrapani der richtige Ansprechpartner. Mit ihm sind sehr eng Avalokiteshvara als Bodhisattva des Mitgefühls, sowie Manjushri als Bodhisattva der Weisheit verbunden.  In meiner persönlichen Geistreiseerfahrung verwandelte sich Avalokiteshvara in Vajrapani, um mir zu helfen mich selbst zu heilen.
Das Bild zeigt diesen in Vajrapani verwandelten Avalokiteshvara in der Höhle der Leere, umgeben von einem Feuerkranz der Weisheit, das vom Meer der Unwissenheit trennt. Die vier Steine des Verstandes regulieren das Feuer und brechen die Wellen ganz gezielt. 




Die Meditation


Setze dich aufrecht und entspannt hin, sodass dich kein unangenehmes Gefühl ablenkt.

Schließe nun die Augen. Atme langsam und gleichmäßig.


  1. Du sitzt, wie im Bild in der Höhle. DU BIST VAJRAPANI. Visualisiere die Leere, das absolute Nichts im Herzen, gleich einem schwarzen Loch. Sprich für dich die Worte: "Ich bin leer. Nichts beschwert mein Herz. Es ist rein."
  2. Visualisiere, wie sich das schwarze Loch der Leere ausbreitet, dich selbst und ALLES um dich herum einnimmt. Du kommst zu der Einsicht: ALLES IST LEERE. ALLES IST EINS.
  3. Konzentriere dich auf die Weisheit und Erkenntnis, die du bereits erlangt hast. Führe sie alle zugleich vor Augen. Visualisiere diese Erkenntnis als Feuerkranz um dich. Das Feuer wärmt und schützt dich vor dem Meer der Unwissenheit. Es erfüllt dich mit Freude. Du kannst voll Zuversicht sein, dass deine Weisheit wächst und die Unwissenheit verdrängt, dass du andere mit deinem Wissen entflammen kannst. ALLE WESEN KÖNNEN DURCH ERKENNTNIS ERLÖST WERDEN. Visualisiere diese Zuversicht der Erlösung als eine weiße Flamme. Sie ist dein Blick in die Zukunft. 
  4. DU HAST DEN WILLEN, DEN WUNSCH EIN BODHISATTVA ZU WERDEN UND ALLE WESEN ZU ERLÖSEN. Du hast ein hohes Ziel vor Augen, das gegenwärtig ist. Visualisiere deinen Willen als zweite weiße Flamme. 
  5. All deine vergangenen Taten, an die du dich erinnern kannst, sie sind in Gegenwart der ZUVERSICHT und des WILLENS nichtig. Lösche deine Vergangenheit, deine Erinnerungen verschwinden in der LEERE. Sie sind NICHTS. Visualisiere die BELANGLOSIGKEIT DEINER VERGANGENHEIT als dritte weiße Flamme.
  6. Nun konzentriere dich wieder auf die Leere, die in deinem Herzen sitzt. Sprich für dich: "IN ANBETRACHT DER ALLUMFASSENDEN LEERE BIN ICH SELBST NICHTIG. MEIN EGO IST NICHTIG. ICH LÖSE MICH IN NICHTEXISTENZ AUF." Du löst dich auf und erkennst, dass du trotz deiner Nichtexistenz existierst. DU ERKENNST DIE NICHTEXISTENZ ALS HÖCHSTE EXISTENZFORM. Du bist erfüllt von tiefstem Glück und lachst.
  7. DU BIST DIE NICHTEXISTENZ. DU BIST DIE LEERE. Deine Haut ist die Nichtexistenz und färbt sich schwarz-blau. Sauge alles was existiert in dich ein, denn du bist das schwarze Loch der Leere. Du bist erfüllt von unendlicher Kraft, von Energie und doch leer. Sprich: "ICH BIN ERFÜLLT VON ALLEM UND DOCH STETIG LEER!"
  8. Lege deine Hände zusammen und bete abschließend 108 Mal ein "Namo Bodhisattva Vajrapani". Eine Gebetskette, ein sogenanntes "Mala", kann alternativ auch locker in der linken Hand gehalten werden, während man die 108 Perlen beim Sprechen der Formel abzählt. Jede gezählte Perle wird zum Körper hin geschoben. Das symbolisiert das Aufnehmen der Segnung.


Sonntag, 7. Februar 2016

Phänomene: Energetik und elektrische Fernwirkungen

In spirituellen und magischen Kreisen hört man unentwegt den Begriff der "Energie", der ersteinmal nicht näher benennbare Kraftwirkungen meint. Wir haben es hier mit einer Verallgemeinerung zu tun, die in aller Regel nicht den elektrischen Strom oder elektrostatische Ladungen meint, welche sehr leicht experimentell zu beweisen wären. Vielmehr handelt es sich um sehr reale "Energien", die mangels hinreichender Erforschung, bis heute im Dunkeln geblieben sind oder einfach nicht mit bereits erforschten Phänomenen in Verbindung gebracht werden.
Dieser allgemeinen Begriffsverwendung steht jedoch ein in spirituellen Kreisen, ein recht häufiges und bekanntes Phänomen entgegen: Die elektrische Fernwirkung. Dabei handelt es sich meist um eine unabsichtliche Beeinflussung oder Beschädigung elektrischer Geräte, im direkten Zusammenhang mit "magisch-energetischen" Praktiken. Ein praktisches Beispiel dazu liefert der folgende Erfahrungsbericht einer Praktizierenden:

"Am Anfang meiner Energetikerin-Ausbildung bemerkte ich, dass plötzlich viel mehr Glühbirnen kaputt gingen. Das konnte ich noch irgendwie ignorieren, aber als wir unseren ersten Lehrer bekamen und zugleich uns mit dem "Nichts" beschäftigten, hatte ich in der Nacht ein traumatisches Erlebnis. Ich stillte meinen Kleinen um drei Uhr Nachts und nebenher machte ich eine Reise zum neuen Lehrer und zum Nichts. Während ich ganz entspannt und in einem Zustand völligen Behagen, der Kleine an meiner Brust eingeschlafen war, löste sich von der Wand ein Brett und schlug mit voller Wucht auf dem Boden ein. Ich war zu Tode erschrocken, wollte die Ausbildung abbrechen, war regelrecht hysterisch. Mein Ausbilder nahm das recht locker und reagierte recht lapidar. Danach war der Glühbirnenverschleiß recht hoch und einige Geräte gingen auch kaputt. Irgendwann pendelte sich das ein, außer wenn ich einen neuen Schub machte, dann hat die Elektrik wieder geschwächelt."

In ihrem speziellen Fall kam eine energetische Kraftwirkung als zweites Phänomen hinzu. Glühbirnen, als empfindlichste Elektronika, reagierten hier, wie auch aus meiner eigenen Erfahrung bekannt, zuerst. Dazu kommen ständig verstellte oder falsch gehende digitale Uhren, Wirkungen auf Toaster, Fernseher, Computer und sogar Herd und Waschmaschine, verbunden mit einem erhöhten Verschleiß. 
Meinen Beobachtungen zufolge, treten solche elektrischen Fernwirkungen vermehrt in initiatorisch heißen Phasen auf; also wenn man kurz vor einem Durchbruch in eine neue Stufe des energetischen Praktizierens steht. 

Als verursachende Gründe für diesen Effekt bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:
  • deviante Geistwesen oder innere "Dämonen", welche als Schwellenhüter zur neuen Stufe gegen einen ankämpfen
  • freundliche Geistwesen und Hilfskräfte erbringen einen Existenzbeweis, um einen davon zu überzeugen, dass sie machtvoll sind
  • die eigenen "energetischen" Kräfte lösen die Fernwirkung unbewusst aus, weil man noch nicht in der Lage ist, sie zu kontrollieren
  • extreme Emotionen können ebenfalls bei spirituell aktiven Menschen "Energien" freisetzen, die auf elektrische Geräte wirken können
  • die eigenen "energetischen" Kräfte lösen die Fernwirkung bewusst aus
  • selten und unwahrscheinlich: Geistwesen greifen im Auftrag von rachsüchtigen Geistwesen oder Magietreibenden an und wollen damit erschrecken

  • nahezu auszuschließen (der Vollständigkeit halber erwähnenswert): ein feindlich gesinnter Magietreibender greift einen selbst damit bewusst oder unbewusst an

Doch was tut man nun gegen die negativen Auswirkungen dieses Phänomens?
  • Regelmäßig erden, um überschüssige Eigenenergien loszuwerden
  • die eigenen Kräfte kontrollieren lernen
  • elektrische Geräte ausschalten und vom Strom nehmen, wenn man praktiziert und in heißen Phasen auch im Alltag nicht benutzte Geräte vom Strom nehmen
  • nicht entkoppelbare Geräte, wie den Herd oder die Uhr eventuell gegen Energien isolieren (erhältlich im Laborbedarf) oder magisch schützen (z.B. durch Glyphen)
  • freundliche Geistwesen bitten, ihre Kraft nicht oder anders zu demonstrieren
  • deviante Geistwesen fern halten, abwehren oder besiegen
  • einen magischen Rundumschutz errichten, der möglichst alle Eventualitäten abdeckt