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Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Hierarchie der Divinationsmittel

Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Oft werde ich gefragt, welche Divinationstechnik (also "Wahrsagetechnik") man in welchem Fall einsetzen sollte. Eine pauschale Antwort kann ich darauf jedoch nicht geben, da es ganz darauf ankommt, was für ein Fall dabei vorliegt. Einerseits können sich Zeichen ohne aktives Zutun im Alltag oder dem rituellen Kontext offenbaren, andererseits führt man sie aktiv herbei, um Antworten auf Fragen zu erhalten, die einen beschäftigen. Wir haben also Fragen, Aussagen und Aufforderungen, die auf einen einströmen und dabei den Laien mächtig verwirren und überfordern können, sowie den umgekehrten Fall. Beide haben ähnliche Anforderungen und beruhen auf den gleichen Prinzipien: Einer Hierarchie der Divinationsmittel.
Dabei gilt generell: Kleine bis triviale Anliegen mit besonders starker persönlicher Komponente werden auf einer niedrigen hierarchischen Ebene kommuniziert; große, bis global bedeutsame Anliegen auf einer hohen Ebene (siehe Bild). Da die Manifestationskräfte für weltweit bedeutsame, überpersönliche Dinge entsprechend groß sein müssen, ist auch die Dimension der dahinterstehenden Akteure groß. Demnach ist es für Anfänger auf dem Gebiet ratsam sich in der unteren Hälfte umzuschauen. Da das Aussagepotential so mancher Divinatoria (besonders ab der Numerologie aufwärts) hoch ist, ist umfangreiches Hintergrundwissen erforderlich, wie zum Beispiel bei Tarot: Über Numerologie, Astrologie, Kabbala und spätmittelalterliche bis frühneuzeitliche Bildsymbolik und gesellschaftliche Stände (bei den traditionellen Decks vor Crowleys Thoth-Tarot). Die Bedeutungsebenen nehmen zu und können nicht mehr allein intuitiv erfasst werden.