NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Du bist neu hier? Eine erste Einführung hilft dir weiter!


Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 5. Juli 2017

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aktuelle Themen: 

  • Kemetismus/altägyptischer Rekonstruktionismus
  • Asatru


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Mittwoch, 14. Juni 2017

Neue Projekte, neue Wege



Liebe Leserinnen und Leser,

Es ist still geworden bei NebelALLraunen. Doch keine Sorge. Ich bin keineswegs mit meiner Magie am Ende und es wird noch jede Menge von mir zu lesen geben. Der Grund für die Stille in meinen Blogs ist, dass mein Fokus derzeit auf neuen Projekten und jeder Menge praktischen Kemetismus, sowie Schamanismus liegt. Dazu kommt, dass die Übersichtlichkeit meiner Online-Artikel, nach Jahren des Schreibens, etwas zu wünschen übrig lässt. Um ein bisschen Ordnung in gesammelter Form zur Verfügung zu stellen, bewege ich mich mehr und mehr in Richtung Printmedien. Und nicht zuletzt setze ich mich mit Öffentlichkeitsarbeit für interreligiöse Verständigung ein.

Einige von euch werden sicherlich bereits meinen ersten Beitrag "Ewige Symbole" in der "der Kessel, Zeitschrift für Naturverehrung, Vielgötterei, Magie und Hexenkunst" gelesen haben. Weitere werden in Kürze veröffentlicht werden.
Daneben bin ich dabei aus der Fülle alten und neuen Materials mehr als ein Buch zusammenzustellen. Es liegt noch viel Arbeit vor mir. 
Rituellen Schmuck und Kunstgegenstände von mir, könnt ihr jetzt auf Etsy, oder direkt über poeta-immortalis@web.de, erwerben.


Eine Zusammenfassung meiner neuesten Projekte:







Mittwoch, 22. Februar 2017

Warum Veganismus nicht die Lösung aller Probleme ist

Viele Veganer proklamieren gerne, dass Veganismus die Lösung aller Probleme der westlichen Konsumgesellschaft sei. Ich bin da, insbesondere aus schamanischen Erfahrungen heraus, gänzlich anderer Meinung. 
Ich musste bei Geistreisen auf die unterschiedlichsten Tier- und Pflanzengeister immer wieder feststellen, dass es Nutzpflanzen oft sogar schlechter geht, als Nutztieren. Wenn man also nun vegetarisch oder vegan wird, dann ist vorprogrammiert, dass sich das Problem der Ausbeutung auf Kosten der Natur dieser gequälten Geister einfach verschieben wird. Der Fleischmarkt hierzulande verkauft seine Bestände in aller Ruhe in Drittweltländer, die darauf angewiesen sind, während man einen neuen Markt mit neuen Ausbeutungsstrategien unter dem Label "VEGAN" aufbaut. Die Folgen: Regenwälder werden nach, wie vor, oder gar stärker abgeholzt, um neue Felder und Plantagen zu schaffen. Die Umrüstung auf neue Produktionsmittel verschlingt weiterhin in Massen die Rohstoffe dieses Planeten und reißt Wälder und Wiesen mit sich in den Abgrund. Auch das Experimentieren und kennzeichnungsfreie Rumpfuschen in der DNA von Pflanzen wird, mit nicht absehbaren Folgen durch eine höhere Nachfrage nach veganen Lebensmitteln ansteigen. "VEGAN", bedeutet nunmal nicht , dass biologisch und ohne Gentechnik angebaut wurde. Die alten, ungesunden Fettmacher, wie Erdnussflips bekommen einfach nur ein neues Label aufgedruckt und das wars. 
Vegan zu leben mag vielleicht dem ein oder anderen Tier dazu verhelfen nicht in die Maschinerie eines künstlich verkürzten Lebens zu geraten, das von Angst und Leid erfüllt ist, aber es wird dazu führen, dass die besagten Nutztiere gar nicht erst geboren werden. Nimmt man die Utopie an, dass alle Menschen sich vegan ernähren würden, so wäre die logische Konsequenz das Aussterben von Rind, Schwein und Huhn. Das, was Einsatz für die Rechte der Tiere anfing, würde zu ihrem Untergang werden.
Doch was kann man stattdessen tun? Was wäre eine Alternative zur veganen Lebensweise, die der Konsumgesellschaft wirklich Contra geben könnte?
Es wäre unnötig und eine gedankenlose Vernichtung uralten Kulturguts gänzlich auf die Viehzucht und das Essen von Fleisch zu verzichten.Wer den Zorn und das Unverständnis seiner Ahnen heraufbeschwören will, der soll tun, was er nicht lassen kann. Doch das eigentliche Problem liegt bei der Angst der Gesellschaft vor dem Tod. Er wird, wo es nur geht, versteckt und in makaber grinsende Mortadellaformen gepresst. Würde man die Herstellungsprozesse unserer Nahrung durch und durch transparent gestalten und auch im Alltag demonstrieren, würde sich die Nachfrage nach Fleisch auf ganz natürliche Art und Weise herunterregulieren, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Das Druckmittel, womit man die Forderung nach transparenter Ernährung verknüpfen sollte, wäre eine autonome Selbstversorgung, mit allem, was man zum Leben braucht. Nur mit dem völligen Ausbleiben des Konsums, kann man den Drahtziehern der Ausbeutung in Wirtschaft und Politik den Wind aus den Segeln nehmen.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Verifizierung von Ergebnissen im modernen Schamanismus II - Die Heilung

Woran merkt der Schamane bei seiner Heilarbeit, dass er Erfolg hat?


  1. Analyse durch eine schamanische Geistreise in (Trommel-)Trance
  2. Durch Sinneseindrücke: Die meisten behandelnde Schamanen benutzen Wahrnehmungen, die außerhalb der fünf alltäglichen Sinneswahrnehmungen liegen und z.B. Dinge, wie "erspüren", "durchleuchten", "riechen" oder "schmecken" des Krankheitsgeistes nahe kommen können.
  3. Durch Beobachtung des Patienten/der Patientin ODER Erfragen, wie sich der Patient/die Patientin fühlt - Bestimmte Gefühle, Emotionen und Körperreaktionen sind charakteristisch für einzelne Stadien einer Behandlungsmethode, anhand derer man feststellen kann, ob es wirkt und welche Phase gerade vorliegt. Ein Erfolg oder die Notwendigkeit eine andere Methode anzuwenden, kann daran abgelesen werden. Genau, wie in der Schulmedizin, so wirkt auch nicht jede schamanische "Medizin" bei jedem Menschen gleich.
  4. Durchdringendes Hochgefühl/Gefühl der Erleichterung am Ende der Behandlung - Das aus meiner Erfahrung heraus zuverlässigste Merkmal einer erfolgreich abgeschlossenen Behandlung ist das durchdringende spirituelle Hochgefühl. Es ist geschafft. (Dieser Effekt wird durch die Geister hervorgerufen, die einen zum Schamanen berufen haben.)




Verifizierung von Ergebnissen im modernen Schamanismus I - Die Wissenssuche

Woher weiß man eigentlich, dass das, was man im Schamanismus macht, "echt", also auch im herkömmlichen Sinn, real ist?


Das ist eine Frage, die jeder moderne Schamane etwas anders beantworten würde, sodass ich hierbei nur von meiner Sicht der Dinge, meinen Techniken zur Wahrheitsfindung sprechen kann. Viele Schamanen unterscheiden bei ihren Ergebnissen zwischen "echten Ergebnissen" und "Mindfuck". Sie sehen also einen Teil ihrer Ergebnisse als Fantasie und Einbildung an. Unser Verstand kann schon ziemlich kreativ sein. Dennoch ist alles, was wir auf einer Geistreise erleben, eine Wiedergabe der Realität. Manchmal ist es eben auch ein Aspekt, der nicht direkt zur Frage oder Zielstellung passt, dafür aber Aussagen zur aktuellen Lebenssituation in sich trägt.  Ich würde, nach meiner Erfahrung, eine andere Einteilung vorschlagen: Und zwar in objektive und subjektive Ergebnisse. Objektive Ergebnisse sind empirisch entstanden und jederzeit durch Dritte reproduzierbar. Subjektive Ergebnisse haben nicht diesen allgemeingültigen Wert, vermitteln aber dennoch wertvolle Informationen, die für das persönliche Vorankommen und eine gesunde Weiterentwicklung hilfreich sind oder sich später als nützlich erweisen können. Darum sollte man als Schamanisierender/e gründliche Aufzeichnungen führen, die auch subjektive Elemente erhalten, damit nachschlagen kann, wenn sie relevant werden. Das passiert nach einiger Zeit der regelmäßigen Praxis ganz von allein. Oft stellt sich, scheinbarer "Mindfuck" irgendwann als spirituelle oder lebensverändernde Aufgabe von hoher Wichtigkeit heraus. 



Wie kommt man zu objektiven Ergebnissen?

  • Man bereist sein Ziel "blind", also ohne es zu kennen - das Ziel wird dabei durch einen Code ersetzt (verhindert, dass der Verstand 
  • Vergleich verschiedener unabhängiger Ergebnisse: Nach Geistreise in einer Gruppe - entweder direkt vor Ort oder auch per Internet mit Niederschrift ohne vorheriger Absprache
  • Man baut Kontrollfragen ein, deren Antwort man nicht kennt, aber weiß, wo man die Antwort nachlesen kann. Die Kontrollfrage sollte grob zum Zielthema passen, um nicht abzulenken. Außerdem sollte man keine Aversion oder Unmöglichkeit mit der Testfrage verbinden, damit man sich nicht selbst gegen den Test sperrt.  - Die Recherche/Kontrolle ergibt einen Anhaltspunkt, ob die restlichen Ergebnisse objektiv (bei Treffer) oder subjektiv (bei Fehler) zu bewerten sind; mehrfache Testfragen  während der Geistreise ermöglichen auch einzelne Abschnitte der Geistreise als subjektiv oder objektiv zu bewerten, auch wenn man allein reist
  • Realitätscheck: Gibt es, trotz objektiver Arbeitsweise zusätzlich Indizien und Hinweise, die das erhaltene Ergebnis unterstützen, wenn nicht sogar Beweise? - Eine anschließende wissenschaftliche Beweisführung ist sinnvoll, um repräsentative, vorzeigbare Informationen zu erhalten