NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

_____________________________________________________________________________

Du bist neu hier? Eine erste Einführung hilft dir weiter!


Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Donnerstag, 12. Januar 2017

Verifizierung von Ergebnissen im modernen Schamanismus II - Die Heilung

Woran merkt der Schamane bei seiner Heilarbeit, dass er Erfolg hat?


  1. Analyse durch eine schamanische Geistreise in (Trommel-)Trance
  2. Durch Sinneseindrücke: Die meisten behandelnde Schamanen benutzen Wahrnehmungen, die außerhalb der fünf alltäglichen Sinneswahrnehmungen liegen und z.B. Dinge, wie "erspüren", "durchleuchten", "riechen" oder "schmecken" des Krankheitsgeistes nahe kommen können.
  3. Durch Beobachtung des Patienten/der Patientin ODER Erfragen, wie sich der Patient/die Patientin fühlt - Bestimmte Gefühle, Emotionen und Körperreaktionen sind charakteristisch für einzelne Stadien einer Behandlungsmethode, anhand derer man feststellen kann, ob es wirkt und welche Phase gerade vorliegt. Ein Erfolg oder die Notwendigkeit eine andere Methode anzuwenden, kann daran abgelesen werden. Genau, wie in der Schulmedizin, so wirkt auch nicht jede schamanische "Medizin" bei jedem Menschen gleich.
  4. Durchdringendes Hochgefühl/Gefühl der Erleichterung am Ende der Behandlung - Das aus meiner Erfahrung heraus zuverlässigste Merkmal einer erfolgreich abgeschlossenen Behandlung ist das durchdringende spirituelle Hochgefühl. Es ist geschafft. (Dieser Effekt wird durch die Geister hervorgerufen, die einen zum Schamanen berufen haben.)




Verifizierung von Ergebnissen im modernen Schamanismus I - Die Wissenssuche

Woher weiß man eigentlich, dass das, was man im Schamanismus macht, "echt", also auch im herkömmlichen Sinn, real ist?


Das ist eine Frage, die jeder moderne Schamane etwas anders beantworten würde, sodass ich hierbei nur von meiner Sicht der Dinge, meinen Techniken zur Wahrheitsfindung sprechen kann. Viele Schamanen unterscheiden bei ihren Ergebnissen zwischen "echten Ergebnissen" und "Mindfuck". Sie sehen also einen Teil ihrer Ergebnisse als Fantasie und Einbildung an. Unser Verstand kann schon ziemlich kreativ sein. Dennoch ist alles, was wir auf einer Geistreise erleben, eine Wiedergabe der Realität. Manchmal ist es eben auch ein Aspekt, der nicht direkt zur Frage oder Zielstellung passt, dafür aber Aussagen zur aktuellen Lebenssituation in sich trägt.  Ich würde, nach meiner Erfahrung, eine andere Einteilung vorschlagen: Und zwar in objektive und subjektive Ergebnisse. Objektive Ergebnisse sind empirisch entstanden und jederzeit durch Dritte reproduzierbar. Subjektive Ergebnisse haben nicht diesen allgemeingültigen Wert, vermitteln aber dennoch wertvolle Informationen, die für das persönliche Vorankommen und eine gesunde Weiterentwicklung hilfreich sind oder sich später als nützlich erweisen können. Darum sollte man als Schamanisierender/e gründliche Aufzeichnungen führen, die auch subjektive Elemente erhalten, damit nachschlagen kann, wenn sie relevant werden. Das passiert nach einiger Zeit der regelmäßigen Praxis ganz von allein. Oft stellt sich, scheinbarer "Mindfuck" irgendwann als spirituelle oder lebensverändernde Aufgabe von hoher Wichtigkeit heraus. 



Wie kommt man zu objektiven Ergebnissen?

  • Man bereist sein Ziel "blind", also ohne es zu kennen - das Ziel wird dabei durch einen Code ersetzt (verhindert, dass der Verstand 
  • Vergleich verschiedener unabhängiger Ergebnisse: Nach Geistreise in einer Gruppe - entweder direkt vor Ort oder auch per Internet mit Niederschrift ohne vorheriger Absprache
  • Man baut Kontrollfragen ein, deren Antwort man nicht kennt, aber weiß, wo man die Antwort nachlesen kann. Die Kontrollfrage sollte grob zum Zielthema passen, um nicht abzulenken. Außerdem sollte man keine Aversion oder Unmöglichkeit mit der Testfrage verbinden, damit man sich nicht selbst gegen den Test sperrt.  - Die Recherche/Kontrolle ergibt einen Anhaltspunkt, ob die restlichen Ergebnisse objektiv (bei Treffer) oder subjektiv (bei Fehler) zu bewerten sind; mehrfache Testfragen  während der Geistreise ermöglichen auch einzelne Abschnitte der Geistreise als subjektiv oder objektiv zu bewerten, auch wenn man allein reist
  • Realitätscheck: Gibt es, trotz objektiver Arbeitsweise zusätzlich Indizien und Hinweise, die das erhaltene Ergebnis unterstützen, wenn nicht sogar Beweise? - Eine anschließende wissenschaftliche Beweisführung ist sinnvoll, um repräsentative, vorzeigbare Informationen zu erhalten