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Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

...ta'amuz't du nachschlagen

Was ist...? 
- Hier finden sich Erklärungen und Antworten in aller Kürze. -


ALLwandel
kurz: Alles wandelt sich immer und überall.
Der ALLwandel ist ein möglicherweise ewiger Zustand, der mit der Ausdehnung, des Wachstums und natürlich ebenso des Vergehens dieses und jedes anderen ALLseins zusammenhängt. Der Kreis des ALLwandels wird bestimmt durch Bal und Gor.

Bal
kurz: Lebensprinzip und Lebensenergie - wirkt aktiv-schöpferisch oder aktiv-destruktiv
Bal leitet sich von dem akkadischen Wort für Leben "balatum" ab und ist ein von Poeta Immortalis erdachtes, universelles und kulturübergreifendes Prinzip, das Ähnlichkeiten zum taoistischen Yang aufweist, jedoch noch weiter geht, feiner und doch vereinfacht definiert, was Bal ausmacht und was ihm polarisierend als Gor gegenübersteht. 
Bal ist das Prinzip der Aktivität und Aggression.
Aktuell wird die Welt von Bal dominiert.


Disjunktion
kurz: Zustand des Ungleichgewichts der Kräfte
Auch: Große Disjunktion
Die Disjunktion ist der unnatürliche Zustand der Trennung, das Nicht-Vermischen, der Einteilung in Gut und Böse, ein Zustand der nicht selbstständig bestehen kann, jedoch von Menschen künstlich erzeugt und aufrechterhalten wird. Es ist ein Zustand, der wie ein Krebsgeschwür wirkt, der wuchert und zerstört, was einst gemeinsam, was eins zusammen in Harmonie war. 

Dor
kurz: ALLprinzip und ausgeglichene Energie - wirkt aktivierend oder deaktivierend
Dor leitet sich von so ziemlich ALLem und doch NICHTS ab, findet sich jedoch im lateinischen Wort "dormire" und dem englischen "door" wieder. Dieses wurde durch eine Eingebung am 14.08.2014 empfangen und mit dem sechsstrahligen grünen Stern in Verbindung gebracht. Aus ihm bestehende geometrische Figuren sind in der Lage Dor in jeder Art und Weise zu kontrollieren.
Wie bereits angedeutet, ist das Dor Prinzip zugleich alles und nichts, eine subtile, ausgeglichene Energieform, die durch mit Hilfe von Ma'at im Equilibriumszustand entsteht, jedoch durch Isfet in Bal und Gor zerfallen kann. Womöglich war Dor das Erste, das überhaupt existiert hat und man kann sich darüber streiten, ob ALLes oder NICHTS  war. Da ich nicht so monistisch denke, würde ich behaupten es war Dor. ALLes und NICHTS war Dor. 
Möglicherweise besteht auch das Nirvana und so ziemlich alle anderen Heilszustände aus Dor... dies sei zu erproben. Es ist damit Vorraussetzung für so ziemlich jede spirituelle Evolution. Wird einem Dor abgesaugt wird eine jede "Erleuchtung", "Erlösung" und auch der "Aufstieg" erschwert bis unmöglich gemacht.
Das Dor-Prinzip im Ta'amuz meint nicht Wilhelm Reichs "DOR", also die Abkürzung für "Deadly ORgone".


Die Reise 
kurz: spirituelles Ziel des Ta'amuz - ewiges Vorwärtsstreben
Im Grunde hat die moderne Spiritualität des Ta'amuz, des zu Ma'at Strebens kein wirklich festes Ziel, da auch das Equilibrium potentiell vergänglich ist. Daher ist hier umso mehr der Weg das Ziel. Was gibt es erstrebenswerteres sich selbst im Rahmen seiner individuellen Vorraussetzungen und Eigenschaften und darüber hinaus weiter- und höher zu entwickeln?!

Equilibrium 
(hier und grundsätzlich allgemeinbezeichnend: keine Band!)
kurz: Zustand des Gleichgewichts der Kräfte
Das Equilibrium ist der perfekte Zustand völliger innerer und äußerer Ausgeglichenheit. Nur dieser Optimalzustand erreicht ein friedvolles und reibungsloses Leben und Handeln mit Ma'at, das uns als gesundes "Organell" des übergeordneten Organismus, dessen winziger Teil wir sind, auszeichnet. Indem wir das Fortbestehen und Gedeihen dieses Organismus fördern, in dem die Erde eine "Zelle" bildet, helfen wir allen Wesen auf Erden, auch uns selbst, innerhalb einer spirituellen Evolution zu wachsen.
Der Zustand des Equilibriums ist, wie alles, dem ALLwandel unterworfen und damit nicht beständig. Das macht seine Herstellung und Sicherung zu einer unendlichen und ewigen, arbeitsamen Aufgabe. 
Auch im persönlichen Sinne führt das Equilibrium eine geistige und magische Weiterentwicklung an.
Das Equilibrium ist das einzige ewige und zugleich heiligste Ziel von Ta'amuz, sowie im Grunde aller polytheistischer Religionen. Schon in der Protoindoeuropäischen Religion, kurz PIE Religion, findet sich ein ähnliches Prinzip, das jedoch Elemente von Ma'at und Equilibrium vereint und Xartus genannt wurde (man lese dazu "Deep Ancestors" von Ceisiwr Serith). Ableger davon finden sich zum Beispiel im indischen Dharmaprinzip.
Equilibrium kann auf verschiedenste Arten und Weisen erzeugt werden. Grundsätzlich ist dazu die Vereingung und Harmonisierung das Gor-Prinzips mit dem Bal-Prinzip notwendig.

Gor
kurz: Todesprinzip und Todesenergie - wirkt passiv-schöpferisch bis passiv-destruktiv
Gor ist eines der verdrängten, fälschlich als "böse" abgestempelten Worte unserer Urahnen. Es selbst ist durch den Mondgott Ensu gegeben und erklärt, sowie durch Poeta Immortalis verarbeitet worden.
Gor beschreibt zuallererst einmal alles Unbewegliche und doch Weiche, das Fließen und ebben - ein Prinzip der Ruhe und Passivität, des Empfangens, wie der Mond selbst ein Empfänger ist.
Stille und Erholung, das Aufatmen der Welt sind Gor, was in der Nacht und dem Yin teilweise verteufelt wurde und doch lebensnotwendig für uns alle ist.
Mehr Gor braucht die Welt.

Isfet
kurz: Alles Unausgeglichene.
Muibiliuqe Torat: 16 - Isfet
Isfet hat keine göttliche Verbindung, sondern eine negativ-dämonische: Es ist das Ungöttliche, Unreine, die Lüge, Verrat, destruktives Chaos, Krankheit und Unwohlsein... Isfet ist dualistische eine Begrifflichkeit, ähnlich der christlichen Sünde, innerhalb eines vielschichtigen Systems an Energien und manifestiert sich in den, von mir bereits beschriebenen, schwarzen teerartigen Energien, die hier "Emen" heißen sollen. Der relavante Unterschied zum Sündenbegriff ist, dass Isfet nicht für das Ungehorsam gegenüber eines oder mehrerer Götter steht. Es ist vielmehr die Abkehr von einem ganzen Urzustand, ja allem Ausgeglichenen, was in einem Umkippen der Ordnung, des funktionierenden Systems führt: Ob zur hellen oder zur dunklen Seite. Das wenden zu nur einer einzigen Seite führt zu Isfet! Es geht hier also weit über den Schwarzseher hinaus... es ist der Inbegriff des unausgeglichenen Handels.

Ma'at
kurz: Alles Ausgeglichene/das Ordnungsprinzip, das zum Equilibrium führt
Ma'at ist nicht nur die ägyptische Göttin der Gerechtigkeit und des Gleichgewichts aller Kräfte, Tochter des Re, die mit der Seele gleich einer (Straußen-)Feder, die diese als Attribut auf dem Haupte trägt, sondern auch die gleichnamige positive Urkraft, aus der diese Wahrhaftige entstand, deren Sprachrohr, wenn auch nicht direkte Personifikation, sie ist. Allem Sein, Entstehen und auch Vergehen liegt diese Urkraft als allgegenwärtige Naturgesetzmäßigkeit zugrunde: Alles was da ist strebt zu einem Ausgleich, einem Equilibrium hin, in dem alle Vorgänge optimal, voller Perfektion ablaufen können. Alles was davon abweicht ist weiter von der Vollkommenheit entfernt, kann jedoch stets dazu finden. Lapislazuli war im alten Ägypten der Edelstein der Ma'at, der Stein der Wahrheit und blau ihre Farbe. Die feinstofflichen Energien der Urkraft Ma'at dienen den Göttern als Nahrung. Dabei ist es relevant, um "mit Ma'at zu sein", ein Gleichgewicht heller und dunkler Bestandteile in sich zu haben, die man in sich versöhnt, vereinigt, um damit Gutes herbeizuführen.

Ta'amuz
kurz: Der Behälter für individuelle moderne Spiritualität.
Ta'amuz ist eine grobe Richtung hin zu Ma'at, eingebettet in eine moderne, frei entfaltbare und globalisierte, sowie polytheistische Spiritualität. Ta'amuz fordert Konsequenz und geerdete Selbstständigkeit auf dem Weg zu einer neuen Form der Wissenschaftlichkeit und Kultur im Einklang mit der Natur, fern von dem, was wir heute als "Zivilisation" betrachten. Diese Ziele sollen durch Transformation erreicht werden, an der ein Jeder durch seine persönliche, individuelle Note mitwirken kann.

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